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Koopi


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Verfasst am: 08.02.2007, 23:36


So, jetzt ist das Ding wohl klar!!! Man beachte mein Posting vom 20.07.2006
21:49 Uhr in diesem Thread.
Ihr kennt meine Meinung zum Thema Doping.
Trotzdem waren es nicht wenige, die Landis nach seinem gewaltigen Soloritt applaudiert haben.
Wer wirklich glaubt, daß dieser Phonak-Mormonen-Quäker oder so-Wixfrosch durch Form und Willenskraft seinen 10Minuten-Eindruch einen Tag später -und das noch auf einer so schweren Etappe- wieder wettmacht, hat vom Profiradsport keine aber auch nicht die geringste Ahnung!
Selbst der beste Profi hätte selbst mit Epo-Unterstützung allerhöchstens mitgehalten!
Aber nach einem solchen Einbruch dieserart zu forcieren ist absolut nicht möglich.
Sowas geht nur mit "Dynamit"!! Damit läuft der Körper ähnlich wie ein Atomkraftwerk und muß auch so gekühlt werden, was man sehrwohl an den vielen Wasserflaschen hätte bemerken können. Da gibt es nichts zu diskutieren - jedenfalls nicht mit mir.
Und jeder, der nun sagt, man müsse erst einmal die B-Probe abwarten, dem antworte ich: "Du, Du mein Freund musst vielleicht auf die B-Probe warten, -- ich nicht!!!!!!".
Auch wenn ich die ganze Sache mit dem Doping lockerer betrachte als viele Andere, so ist in diesem Fall die Schmerzgrenze für mich erreicht. Ein wenig zuviel hiervon - na gut ich kanns verkraften, ein wenig zuviel davon - na gut ich werds überleben, etwas zuviel von Diesem oder Jenem - na gut ich werd nicht sterben, aber das "Raketenzäpfchen" in die nicht verlieren könnende Rosette zu schieben, das ist eine ganz fiese Nummer. Dieser Landis-Pfeife sollt man den gesamten "großen Teich", über den er nach Europa kam, als Neutralisationseinlauf verpassen und zwar inclusive Spulwürmern, Zackenbarschen, Zitterrochen und Taschenkrebsen. Ein paar Feuerquallen dürften das Ganze abrunden.Es macht mich traurig wenn ich an die verpassten Ehrungen von Pereiro, Klöden und Sastre denke. Es betrübt mich, daß ich siebenmal den Armstrong auf dem TdF-Podium oben stehend sehen musste
Aber mein Herz scheint zu zerspringen wenn ich an Marco Pantani denke.
Für mich gilt: Ami go home, spiel hier und da etwas Krieg und ansonsten Baseball.Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel; Ich kenne fast keine Ausnahme!!!
Am Meisten ärgert mich aber, daß es Leute gibt, die von sich behaupten etwas vom Profiradsport zu verstehen und gleichzeitig diese Testosteron-Cowboys bejubeln.
Gruß Koopi


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kwiedi pantera


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Verfasst am: 09.02.2007, 00:48


Ach Mann...trotzdem hat Landis super gekämpft. Die anderen sind doch auch voll bis oben! Ich bin kein Fan von ihm...aber letztlich Pferd man so ne Etappe nich nur wegen Testosteron besser als die anderen. Sondern auch wegen Epo, Wachstumshormon, Cortison und Amphetamin Very Happy Very Happy Very Happy Wink Naja..etwas sarkastisch...


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Ex-Kolloss, Ex-kwiedi, Ex-Einkollossaufdemrad Wink


 
Koopi


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Verfasst am: 09.02.2007, 01:19


Kwiedi!!! Kein Gott fährt nach so einem Einbruch ohne "Dynamit" so wie es Landis tat!!!!! Und hier liegt der Knackpunkt Es geht mir nicht um erhöhte Hämatokritwerte, ein wenig Kortison oder ähnliche "Tagesabläufe" sondern um den "Nachbrenner" und den durch gestörtes Ehrgefühl gewählten Zeitpunkt des "Nachschiebens".
Gruß Koopi

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 09.02.2007, 01:43


Ja...ich meinte ja auch nur, dass Testosteron nich das Einzige gewesen is, was er nahm. Auch die anderen ubstanzen wird er intus gehabt haben.


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Ex-Kolloss, Ex-kwiedi, Ex-Einkollossaufdemrad Wink


 
pantanifan


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Verfasst am: 09.02.2007, 15:52


mensch koopi - das war aber drastisch ausgedrückt! aber du hast ja (leider) recht. leider, weils doch netter wäre, wenn mal endlich wer ein wenig ehrlicher auch ohne ´diesen ganzen sieg fahren würde. und das landis - ebenso wie armstrong jahrelang - wegen cortison nehmen darf als radprofi ist doch ein witz! wer so schwere verletzungen, krnakheiten, op´s zu erwarten oder überstanden hat, soll mit dem profiradfahren warten, bis es ohne hilfsmittel geht. aber damit fängt der ganze kram doch bereits an. meine meinung: wer krank ist, oder wie landis "unüberwindbare schmerzen in der hüfte" sollte einfach mal das rad stehen lassen. verrückt war doch von anfang an die aussage: landis wird möglichst bald nach der tour eine neue hüfte erhalten, weil seine schmerzen so groß sind, dass er´s nicht mehr aushält - vorher möchte er aber noch einen toursieg mitnehmen.
trotzdem denke ich, dass es einige gegeben hat bei der tour, die nicht oder nur äußerst sparsam mit dope umgegangen sind: di luca ist wegen einer prostata-entzündung ausgestiegen (er hätte sich ja einfach auch ein attest besorgen, schlcuken, spritze usw. ohne ende können), garzelli war auch weit entfernt von dem, was ich ihm zugetraut habe - ist mir aber lieber er verliert und fährt mit anstand aber rückstand am ende des feldes und zum tourende (und besser hätt es ihm sicher auch vorn gefallen), simoni war wohl noch kaputt vom giro - hat aber anscheinend auch vor "hilfsmitteln" zurückgeschreckt... nur ein auswahl derer, die zumindest vorsichtiger geworden sind. das macht doch hoffnung. und mein allerliebster größter radfahrer aller zeiten ist ja (bis auf sein letztes jahr) auch bei einigen rundfahrten immer realtiv weit hinten gefahren - war anscheinend da auch nicht mehr so gedopt, wie es ihm immer nachgesagt wird. schade nur, dass z.b. ein garzelli überhaupt nichtmehr wahrgenommen wird - selbst wenn er mal eine ganze etappe nur vorn fährt, das aber eben nicht jeden tag wiederholen kann.

 
Haimar


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Verfasst am: 09.02.2007, 16:18


Was soll denn das heißen? Das würde ja bedeuten daß jede schwächere Leistung oder jeder Krankheitsbedingte Ausstieg ein Beweis für Dope-Abstinenz ist. Da wäre ich ja auch vorsichtig. Bei Garzelli ist das ja ohnehin schon deutlich geworden daß er nach der Doping-Geschichte beim Giro 2002 schwächer fuhr als vorher. ich würde nie spekuleiren ob weniger oder mehr gedopt wurde. Fakt ist für mich nur daß Landis wegen etwas eher Harmlosen erwischt wurde. HgH und Epo sind doch viel wirksamer. Die Frage ist nur ob der Testosteron-Wert nicht durch das Zusammenspiel mehrere anderer Präparate zustande kam. Meiner Meinung nach kann Landis Ausritt bei der 17. Etappe nur mit einer erneuten Blutinfusion erklärt werden. Warum er dann einen höheren Testosteronwert hatte entzieht sich meiner Kenntnis.

 
pantanifan


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Verfasst am: 09.02.2007, 17:16


@haimar: es soll natürlich nicht heißen, dass jeder aussteiger und schwächere fahrer gedopt ist! aber fahrer, die sonst super drauf sind und dann eine ganze rundfahrt relativ schwache leistungen zeigen, das noch dazu nach dem ausschluss einiger fahrer wg. dopings - das kann doch wohl zumindest auf vorsicht schließen lassen? und garzelli wollte bei dieser tour mehr zeigen - schließlich ist er den giro schon nicht gefahren. und simoni hatte sich auch mehr vorgenommen - von ihm sprach am ende niemand mehr bei der tour. und warum hätte di luca nicht ebenso wie landis wg. seiner erkrankung auch medikamente genhemigt bekommen können, wenn er´s rechtzeitig angemeldet hätte? was ich sagen will ist: es scheint nach meinem empfinden einige fahrer zu geben, die - aus welchem grund auch immer - trotz ihrer anfänglich geäußerten erwartungen an sich selbst, trotzdem lieber im mittelfeld oder hinten mitfahren, anstatt wie z.b. landis, alles auf sieg zu setzen und am ende möglicherweise auffliegen. und sie fahren trotz hinterer platzierungen die tour bis zum ende! auch das gilt es m.m. positiv zu bewerten. im gegensatz zu denen, die gleich aussteigen, wenn der verlauf des rennens nicht ihren eigenen erwartungen entspricht. und darin liegt in meinen augen die wirkliche stärke eines sportlers: da gilt doch wirklich der leitsatz "dabei sein ist alles". dehalb habe ich auch vor den fahrern alle hochachtung, die ganz einfach ihre leistung auf ihrem level abrufen und durchhalten. das gilt für unbekanntere fahrer ebenso, wie für "stars", die nicht oder nicht mehr ganz oben mitmischen.

 
Haimar


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Verfasst am: 09.02.2007, 18:29


Nein ich meinte ja daß du schriebst daß die schwachen Leistungen bedeuten daß die Fahrer weniger Dopen. Es gibt ja schon noch andere mögliche Gründe dafür. Dabei sein ist alles wird meiner Meinung nach kaum das Motiv für die Wahl eines so harten Sports wie dem Radsport sein. da will man eben auch gewinnen oder für jmanden fahren der was gewinnt

 
Koopi


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Verfasst am: 10.02.2007, 14:44


Wir schreiben das Jahr 2051.
Die größten Doper aller Zeiten (natürlich ehemalige Radprofis) sitzen in der Hölle am Stammtisch direkt über dem Captagonfeuer und unterhalten sich über einen gewissen Landis,der demnächst auch in der Hölle einziehen soll. Mensch war der blöd, ich hätte nach dem Schwächeanfall erst mal so getan als ob ich mich erhol und dann, etwa zwei Tage später, meinen Testococktail reingehauen. Dann hätten sie mich bestimmt nicht erwischt. Ja genau, sagt der nächste wer so dämlich ist hat hier in der Hölle nichts zu suchen. Ich habe entfernt von einer Stelle gehört wo man solche Pfeifen entsorgen kann. Dieser Ort soll Himmel -oder so- heissen.Der Teufel, der gerade seinen Kontrollgang macht und ausserdem noch ein paar ganz heisse Pillen für die Jungs vorbeibringen will, hat in Bruchstücken die Unterhaltung mitbekommen. Er ereifert sich total: Was soll den der Quatsch? Floyd Landis in den Himmel? Kann mir jemand um Gotteswillen mal erklären wie ihr darauf kommt!! Klar, antwortet da spontan der Armstrong, der Landis hat hier in der Hölle nichts zu suchen der muß unbedingt in den Himmel, schließlich hat der Typ keinen Charakter!
Gruß Koopi

 
Koopi


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Verfasst am: 10.02.2007, 14:58


Es gibt mehrere Arten von Dopern; Hier geordnet von soft bis hart.
1.) Den, der gerne auf einem bestimmten Level mitfahren möchte.
2.) Den, der gerne auch mal ein Rennen gewinnen möchte.
3.) Den, der nicht verlieren kann.
4.) Den, dem man es nicht nachweisen kann.
5.) Armstrong.
Gruß Koopi

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 10.02.2007, 20:13


Hmmm....und Ulle und Basso werden gerade von Kategorie 2 nach 4 befördert...? :D


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pantanifan


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Verfasst am: 10.02.2007, 20:27


sehr gut - koopi!!
haimar: auch "so einen harten sport wie radsport" kannst du selbstverständlich machen weil du einfach bock auf´s radfahren hast! mein töchterlein hat mich nach diversem zeitungstudium auch gefragt: "glaubst du auch, das der radsport am ende ist?" natürlich glaube ich das nicht! es fahren ja nun wirklich ein paar mehr leutchen radrennen, als nur die bei der tour. geschweige denn sind alle radfahrerInnen profis. und den "harten sport" gibt es ja nun wirklich auch woanders. bei allem respekt für die 3-wochen-rundfahrer, aber sieh dir die triathleten an (die auch dopen wie sau), oder die ringer und gewichtheber (die auch dopen wie hulle), oder die ultralangstreckenläufer, die 100 km am stück, wenn´s ganz hart sein soll auch noch berge, oder 250 km in 3 tagen, oder 24 std. durchlaufen und um meisterIn zu werden mind. 150 km dabei abspulen (müssen): alles "harte sportler". aber: denen, die dopen, geht´s meist um mehr als die eigenen grenzen kennenzulernen. die brauchen/wollen irgendeine art von anerkennung für ihre leistung und nicht nur das kameradschaftliche schulterklopfen. sie brauchens für ihr ego und/oder wollen dafür kohle. aber, gott sei´s getrommelt, es gibt doch noch so einfache "verrückte" wie uns: sich aufs rad schwingen oder die laufschuhe anziehen und wirklich für unser eigenes wohlfühlen sport treiben. und das selbst wenn wir bei wettkämpfen starten. und ich unterstelle ganz einfach mal, das davon auch immer noch einige bei den profis dabei sind, die so zum sport gekommen sind und bislang auch noch (realtiv) clean ihren job machen. denn nur das geld, wird hoffentlich nicht jeden dazu bringen, sich und seine gesundheit mit stumpf und stiel zu verkaufen. - aber o.k. - vielleicht sehe ich die welt ja hier nicht rot (was zu mir eigentlich gut passen würde), sondern rosarot (da denke ich gleich wieder an das mercatoneteam bei der tour - schluchz).

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 11.02.2007, 17:22


Zu Koopis Höllen-Anekdote Feld mir noch dies hier ein:




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Fännin


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Verfasst am: 11.02.2007, 17:30


so isses
und solange nur die Sieger anerkannt werden und die anderen als Verlierer verlacht usw. werden
solange Sponsoring nur nach Erfolgen, Häufigkeit des Erscheinens in der Presse (gilt sogar für Kindersport!!!!, kann ich beweisen) und nach MONEY-MONEY und noch mehr erfolgt

solange Menschen nach Erfolgen streben und nur der Erfolgreiche anerkannt und "erotisch" Wink ist und
solange Menschen den fiesen Charakter behalten, denn sie seit anno ewig haben


solange wird es Doping geben...

Wenn man sich schindet, an die Kotzgrenze geht und und und - und denn ist da einer um nen zigstel besser und mit sonem Doping kann ich aber besser sein --- ist das immer so unmenschlich?

NEIN- ich bin kein Dopingbefürworter aber ich finde all diese Moralapostel so verlogen, die sich mit was weiß ich in Schwung bringen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können und so...
Doping kann man nur bekämpfen, wenn man ehrlich analysiert und wirkliche Ursachenforschung betreibt und nicht mit dem Moralfinger und dem Gesetz in der Hand. Das fängt an bei den jungen Sportlern, wie man mit ihnen umgeht und wie sie erzogen werden - und das ist ein Spiegel der meschlichen Gesellschaft und kein Phänomen des Radsportes!


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Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.


 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 11.02.2007, 18:43


@Moralapostel@auch mal den Unterlegenen anerkennen: Ganz genau...am Besten sind die beiden Hanseln, die eben das Radrennen kommentierten. Nölen über Zabels 2. Platz aber sabbeln vorher mindestens 2 Stunden über das böse, böse Doping. Super-Job, Wattekopp und Naß oder wie der heißt :wink:


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Fännin


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Verfasst am: 11.02.2007, 21:37


GENAU solche Kommentatoren, die NUR einen ZWEITEN Platz beklagen, könnt ich in die Tonne haun.
Die den total ausgepowerten Sportler jovial fragen: War wohl heute nichts? Weil er nicht erster wurde.


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Tatze


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Verfasst am: 12.02.2007, 16:47


Bei mir an der Ecke hatte der ehemalige Kugelstosser Ralf Reichenbach (EM 3.) ein Fitnesstudio aufgemacht,der hatte nach karriereende zugegeben kräftig gedopt zu haben.

Der war zuerst Kugelstoßer, dann Bodybuilder. 1990 sagte er von sich: "Ich habe zehn Jahre lang gedopt und keine Gesundheitsschäden zurückbehalten." In der ZEIT beschrieb er 1987, wie Klümper ihm half: "Soooo eine Spritze kriegte ich dann ins Gelenk. Die enthielt ein Kombinationspräparat." Was das gewesen ist, wußte Reichenbach damals nicht genau: "Die Grenze der Manipulation ist das, was mein Arzt mir sagt. Da liefere ich mich aus." Im vergangenen November fragte Reichenbach im Deutschen Sportfernsehen: "Wo sind sie denn, die Anabolikatoten?"

Ralf Reichenbach starb am 12. Februar 1998 an Herzversagen, mit 48 Jahren. Ob Doping für seinen frühen Tod mitverantwortlich gewesen ist, kann niemand nachweisen.

 
Fännin


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Verfasst am: 12.02.2007, 18:29


Das ist ja das Problem: Wie soll man nachweisen, dass manche Erkrankungen Folgen des Dopings sind - oder Doping Ursache für frühen Tod.
Wenn nicht gerade einer tot vom Rad fliegt und vollgepumpt ist.

Ich glaube, nicht nur im Radsport und in der Leichtathletik sind die Doper aktiv - überall in den Sportarten, wo es sinnvoll ist und in barer Münze sich widerspiegelt. Trotzdem bleibe ich bei meiner Ansicht: Verurteilen erst, wenn es wirklich nachgewiesen ist. Aber dann den ganzen Stall und nicht nur den Sportler. Wenn ich meinen Spam-email"kasten" ausmiste, was sind da alles für tolle Angebote drin.. und denen kommt wohl keiner auf die Schliche.

Was mich wütend macht, wenn suggeriert wird, dass man mit Doping nur wirklich erfolgreich ist und ohne z.B. eine TDF nicht beenden kann.
Naja, ein Kapitel.... nahezu endlos. Schade, sehr schade, aber wenn man z.B. das Buch "Velodrom der Narren" liest, eine alte Geschichte.



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kwiedi pantera


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Verfasst am: 12.02.2007, 23:09


@Tatze: Jau...genau das isses...solche Beispiele oder die von Florence Griffith, evtl. auch Jimenez und vielen Unbekannteren sollte einigen die Augen öffnen. Dem Kugelstoßer sollten seine großen Worte von einst am Ende nochma brühwarm durch den Kopf geschossen sein...armer Kerl...


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Koopi


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Verfasst am: 13.02.2007, 21:29


Hallo Fännin,
jetzt hast Du meine Neugier aber geweckt!!!
Ich habe vom Radsport bestimmt schon mehr vergessen als Andere jemals wissen werden; Sei es aus eigener Erfahrung oder sonstiger Information. Aber "Velodrom der Narren" ist in meiner Birne noch nicht aufgeschlagen, und zwar in jeglicher Bedeutung des Wortes.Wenn Du die Möglichkeit hast, nenne mir doch Autor und Verlag. Es wird das nächste sein, für das ich Geld ausgebe!
Ich bin richtig neugierig.
Gruß Koopi

 
pantanifan


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Verfasst am: 14.02.2007, 00:04


Evil or Very Mad jooo, das buch interessiert mich auch - vielleicht bekomme ich das ja hier noch, dann werde ich es freitag mit in mein urlaubsgepäck legen und immer schön am italienischen strand lesen (wenn nicht grad irgendwo um die ecke ein kleines radrennen ist!). - außerdem gibt´s bestimmt bald ein buch mit dem titel "von madrid nach deutschland - ein radreisebericht mit survivaltipps". jedem zu empfehlen, der noch nicht in den kühlschränken der untersuchungslabore ein pröbchen liegen hat.

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 14.02.2007, 00:17


@Kühlschränke: Bei mir is auch alles voller Drogen...eine Bierpulle neben der anderen Very Happy Und Ketchup is auch drin Wink

Ach da fällt mir ein..passt zwar nich in den Thread, aber:

Pantani: The movie

'The Pirate', a film based on the life of 1998 Tour winner Marco Pantani, is to be made in September by Italian TV channel RAI. Rolando Ravello will play Pantani, who died of a cocaine overdose in 2004 after being involved in various doping affairs during his career. Ravello has trained for months on the bike to prepare for the role.

The producer of the film, Claudio Bonivento, said that he wanted to show the talent and the weaknesses of the climbing specialist, according to ANP/SID.

Quelle: cyclingnews.com


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pantanifan


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Verfasst am: 14.02.2007, 00:43


Smile si, si, hab´ich auch gelesen. soll dann wahrscheinlich irgendwann 2007 auf rai uno gesendet werden. noch ein sender, den man auch bei uns frei über satellit empfangen kann. schau ich öfter mal rein - allein schon, um meine geringe sprachkenntis ein wenig auf trab zu halten. Wink - aber du glücklicher hast den prolog gesehen? naja, piepoli war ja wie erwartet weiter hinten. ich denke aber, wenn erst mal die berge kommen - die dürften vom profil her seine kragenweite sein. schade, werde ich wohl auch nicht sehen - und die ganze woche aufzeichnen ist mir ehrlich gesagt auch zu blöd. da wart ich lieber auf die vuelta!

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 14.02.2007, 00:48


Ach Du grüne Neune...ich wusste garnich, dass Piepo am Start is..den hab ich übersehen. Tja...47 Sekunden sind ne Masse. Ach, aber es freut mich, dasser überhaupt hier is!!! Donnerstag fahre ich einen Tag im Begleitauto mit...die Etappe hat zwei Zweitkategorie-Anstiege am Ende. Mensch, wär das Klasse, wenn Piepo oder Pellizotti da mal attackieren würden Smile

Den Bericht über den Tag hinter den Kulissen schicke ich übrigens auch an radsportnews.com. Der wird dann wohl Freitagmorgen veröffentlicht...oder schon spät abends...je nachdem, wie der Kersten Lust hat...


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Fännin


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Verfasst am: 14.02.2007, 18:33


 
Koopi


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Verfasst am: 14.02.2007, 19:54


@Fännin,danke bin schon unterwegs.Bin gespannt wie so´n Flitzebogen!
Gruß Koopi

 
Fännin


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Verfasst am: 14.02.2007, 22:28


Gern geschehen - hoffentlich bist du nicht enttäuscht. Gruß M.


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kwiedi pantera


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Verfasst am: 17.02.2007, 19:34


Das is ma ganz interessant:

Die Polizei fand vier Briefumschläge mit einem roten Pulver. Es enthielt ein Gemisch aus Stoffen, die unter anderem synthetisches EPO angreifen, so dass es in Tests nicht mehr zu entdecken ist. Die Fahnder vermuten, dass sich die Radsportler die Substanz vor Doping- Kontrollen in die Hände gerieben und beim Wasserlassen in den Urin gemischt haben.

Quelle: rsn


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kwiedi pantera


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Verfasst am: 24.02.2007, 17:53


Auch ne komische Geschichte:

Der Dopingfall Renzo Wernicke
Positiver Freizeitsportler

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BERLIN, 12.08.06 (rsn) - In einer knappen Mitteilung unter "Bekanntmachungen" informierte der Bund Deutscher Radfahrer jetzt, dass der Dessauer Ex-Profi Renzo Wernicke in einer Trainingskontrolle positiv auf Clenbuterol war und gegen ihn ein Dopingverfahren eröffnet wurde. Im Gespräch mit RADSPORT-NEWS.COM schilderte Wernicke am Samstag seinen Fall, der gut in die Zeit zu passen scheint, aber von den spektakulären Skandalen so weit entfernt ist wie ein Amateur-Kriterium von der Tour de France.

Als Wernicke letzte Woche aus einem 14-tägigen Urlaub aus Ungarn heimkam, fand er eine Benachrichtigung der Post im Briefkasten, dass ein Einschreiben für ihn zur Abholung bereit liegt. Er ahnte, welche Nachricht da auf ihn wartete: "Ich bin mit schweißnassem Rücken zur Post", erzählt der 34-Jährige. Wernicke war am 19.06.06 in einer unangekündigten Trainingskontrolle "positiv" auf Clenbuterol. Auf eine B-Probe verzichtete er - auch aus Kostengründen. Wernicke: "Wenn die sagen, dass da Clenbuterol drin war, wird das schon so sein. Für die B-Probe hätte ich 450 Euro zahlen müssen."

Steht heute bei www.radsport-news.com


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kwiedi pantera


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Verfasst am: 27.02.2007, 23:27


Aus für Phonak. Andy Rhis zieht einen Schlussstrich und will das Team Ende 2006 auflösen. Eigentlich wollte ers schon direkt nach der Landis-A-probe tun...ich finde, das wurde auch Zeit...


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Alex1981


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Verfasst am: 27.02.2007, 23:59


Steigt ein anderes Team in die oberste Liga auf?


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"It is no use crying over spilt milk"


 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 28.02.2007, 01:01


Hmmm...stimmt...eigentlich müsste jemand aufsteigen, wenn eine Lizenz verfällt. Denn wie ichs verstanden hab, will Rihs die Lizenz sozusagen zurückgeben. Also is ein Platz frei...keine Ahnung, wie da die Regularien sind und wer in Frage kommt...


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radfanD


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Verfasst am: 07.03.2007, 23:15


bin gespannt wie sich das feld nextes jahr präsentiert !!
ich hoffe ulle UND basso nochmal zu sehen wird aber wohl nix....


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wo ist ulle ? Sad(


 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 07.03.2007, 23:42


Bei Basso wärs schon möglich..aber wie glaubwürdig wäre der noch. Bei Ulle is der ganze Kampf, glaube ich, nur Fassade...der will so rüberkommen, als wollte er noch weitermachen..in Wahrheit weiß er ganz genau, dases vorbei is. Is ja auch schon 32. Nur will er eben seien NAmen irgendwie sauber halten und hofft, mit nem Freispruch genau das zu erreichen. Is für ihn sicher wichtig den fans gegenüber und auch was seinen Marktwert als Person angeht. Was soll der denn jetzt machen, wenner nich mehr Rad Pferd?

Nur glaube ich, dass ihm keiner wirklich abnimmt, dasser nicks gemacht hat...hoxtens verzeihen ihm alle, weilse ihn so lieb haben Smile Oder, weilse verstehen, dasses eh nich ohne Dope geht im Radsport...


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pantanifan


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Verfasst am: 08.03.2007, 23:17


bin heut´mit brille unterwegs - weil noch in urlaubslaune, obwohl ich diese woche schon wieder arbeiten muss. @kwiedi: ich stimme ja prinzipiell mit deiner einschätzung, warum ulle wohl doch nicht mehr aufs rad für rennen steigen wird zu. nur mit der aussage dass "alle ulle so lieb haben und ihm deshalb verzeihen, weil jede/r weiß es geht nicht ohne dope" habe ich so meine probleme.
irgendwie liegt der fall für mich so wie bei armstrong: und den mögen auch nicht alle, nur weil er immer wieder freigesprochen wurde! geliebt werden doch schon eher die, die zwar auch gedpot haben, erwischt wurden und ihre strafe "abgesessen" haben und danach weitermachten! da fallen uns doch eine ganze menge fahrer ein, allen voran virenque, moreau, garezelli, simoni, und natürlich pantani. das einzige was bei einem "freispruch" für ulle rauskommt ist meiner meinung, dass er nach einigen jahren in den geschichtsbüchern des sports nie mit dem zusatz "wurde des dopings 2006 wg. doping gesperrt" erscheinen wird. und in 50 jahren wird dann auch niemand mehr danach fragen. (außer es gibt so historisch interessierte reporter wie janschi - der gräbt ja auch alles aus!).

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 09.03.2007, 02:50


Moment! Pantani hat es nie zugegeben! Er hat exakt die Ulle-Linie gefahren. Und ihn lieben die Fans noch heute...die pantanifans eben Very Happy

Aber ich bin völlig Deiner Meinung...ich find die Ulle-Nummer auch dumm, um das mal ganz deutlich zu sagen. Ich würde mich über ein Geständnis freuen. Aber deswegen bin ich trotzdem noch glühender Ullrich-Fan. Ich mache das nich von einer Fehlentscheidung seinerseits ab. Er hat mir so viele schöne Stunden beschert. Ich bin Ullrich total verfallen als Radsportfan. So wie auch Jiemenez, Virenque, Jalabert, Museuw und Wesemann...


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Haimar


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Verfasst am: 09.03.2007, 20:24


Ich glaube vor allem daß kein Team mehr Ulle, Basso oder Mancebo unter Vertrag nehmen würde! Das kann man doch keinem Sponsor vermitteln

 
radfanD


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Verfasst am: 11.03.2007, 10:40


wahre fans verzeihen ihren idolen fast alles.. und das ist doch irgendwie verständlich und in ordnung..
zugegeben habens die wenigsten einfach so.. erst als es keine andere möglichkeit mehr gab.. eigentlich würde sich eine "ausredeliste" anbieten Wink ich erinnere mich vorallem an simonis tante.. hab noch grad 'nen link gefunden
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,429010,00.html (weiss nicht mehr wie man links einfügt)


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wo ist ulle ? Sad(


 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 11.03.2007, 14:16


Cooler link...das hier schießt den Vogel ab:

"Ohne Koffer ist Zeitfahr-Olympiasieger Tyler Hamilton ausgekommen, hatte aber eine ungemein verblüffende Erklärung parat, wie es bei ihm zu einem Dopingbefund bei der Vuelta im September 2004 kommen konnte. Nein, ließ der US-Amerikaner verlauten, er habe sich keineswegs fremdes Blut transfundieren lassen. Vielmehr sei er eine Chimäre (Mischwesen) und die fremden Blutzellen in seinem Körper würden von den Stammzellen eines noch vor der Geburt gestorbenen Zwillingsbruders produziert."

Das is schon lustich...es gibt Doping-Händals-Ringe, richtige Kartelle, jeder sagt, im Radsport werde gedopt. Aber wenns einen erwischt, dann war der Hund krank, die Tante schuld oder er isn Alien, n Mischwesen oder einfachn von Geburt gedopt...ah ja.


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pantanifan


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Verfasst am: 12.03.2007, 23:33


"Moment! Pantani hat es nie zugegeben! Er hat exakt die Ulle-Linie gefahren. Und ihn lieben die Fans noch heute...die pantanifans eben "

@kwiedi: ich habe nicht von denen gesprochen, die es zugegeben haben, sondern von denen, die angeklagt und ne strafe bekommen haben! - ich habe mich schon immer gefragt, weshalb da eigentlich mit unterschiedlicher messlatte bei den fahrern rangegangen wird? das ist auch das, was mich am meisten bei dem herrn aus texas nervt: seine großkotzigkeit in dieser frage, das "über den dingen stehen" und so tun, als wäre er sauber wie ein neugeborenes lamm. und dann immer über andere herziehen, sich aber jedes doping, jede salbe für seinen ar... und usw. als (nur für ihn selbstverständlich) lebenswichtige medizin verordnen zu lassen. im übrigen bin ich auch hier so langsam aber sicher der meinung (und das ohne irgendwen angreifen zuwollen, aber wenn jemand so starke behinderungen mit seiner hüfte hat wie z.B. landis, dann soll er doch entweder die sportart wechseln. obwohl ich weiß wie nervig es ist "seinen" sport nicht ausüben zu können.




 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 13.03.2007, 00:50


@Texaco: Das is echt die Riesensauerein. Riis hatte wenixtens die Größe, sich da nie weit aus dem Fenster zu lehnen..bis jetz zum Basso-Fall, aber da wird er Druck vom Sponsor bekommen haben, der das Team sauber halten will. Und Riis hatte nen ehnlichen Ruf wies Lenzle...


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kwiedi pantera


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Verfasst am: 01.04.2007, 00:16


Dumm gelaufen: Zwei österreichische U23-Fahrer haben sich nich zum Dopingtest bereit erklärt und sind vielmehr durchgebrannt...dafür gabs ne Disqualifikation. Sollten die doch nach dem Biathlon-Skandal in Turin 2006 gerafft haben, dass solche Wildwest-Manöver nicks bringen....


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Alex1981


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Verfasst am: 01.04.2007, 02:39


Yup, die beiden Nachwuchsfahrer Christian Ebner und Markus Eibegger entfernten sich bei einer routinemäßigen Kontrolle des Österreichischen Anti-Doping-Comites unerlaubt und unbegründet.
Beide dürfen nun nicht bei der WM starten.


Von Christian Ebner fehlt weiterhin jede Spur.

Markus Eibegger holte am Freitag den Dopingtest nach, er hätte Angst vor einem zu hohen Hämatokritwert gehabt, sagte er.
Eibegger selbst wäre ja gar nicht getest worden, weil er nicht ausgelost worden war - aber das wußte er vorher nicht - also doppelt bitter.


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MasterA


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Verfasst am: 15.05.2007, 20:18


die Spanier scheinen auch aus dem Schneider zu kommen Evil or Very Mad Am Ende bleibt nur noch Ulle übrig :cry:

 
Tatze


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Verfasst am: 15.05.2007, 20:31


Selbst schuld.
Er verkriecht sich,anstatt offensiv an die sache ranzugehen.
Selbst wenn er etwas gemacht hätte und er würde sich dazu bekennen und sagen er hat mist gebaut würde man ihm verzeihen.
Und wenn er unschuldig ist müsste er dafür kämpfen.
Die zeit arbeitet doch gegen ihn wenn er nichts unternimmt er ist ja nicht mehr der jüngste.
PS
Und wie gehts bartko?

Fännin wir wollen es wissen Very Happy :D

 
pantanifan


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Verfasst am: 16.05.2007, 01:05


naja, er verkriecht sich nicht nur, sondern scheint irgendwie zu vergessen, dass es einige junge rennfahrer auch in deutschen landen gibt, die mittlerweile ziemlich vorn mitfahren und sich eine fangemeinde erobern. da hat ulle irgendwann dann einen stellenwert wie rudi altig. so nach dem motto: da war mal was....!
und mit seinen aussagen zu seinem nächsten toursieg, sollte er meiner meinung nun wirklich mal etwas vorsichtiger umgehen. er kann sich das ja vornehmen, er fdarfs auch gern mal sagen, aber es in seiner momentanen situation immer zu wiederholen, macht es nicht greifbarer. weder für ihn gut, noch für seine fans nachvollziehbar. schließlich ist noch nicht mal klar, ob er überhaupt wieder mal zur tour kommt, und wenn in welchem team und welcher rolle. na ja, und ob schuld oder nicht, da hat sicher jede/r von uns eine eigene meinung zu. einige ungereimtheiten, besonders in diesem jahr, habe ich bei ulle schon gesehen.
aber es stimmt, bzw. ich hans auch gehört: ulle soll in meiner heißgeliebten toscana trainieren - da wäre ich sogar gern in seiner nähe und würde als trainigspartnerin neben seinem rad laufen (oder auch auf einem sitzen). :wink:

 
MasterA


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Verfasst am: 02.06.2007, 16:01


Basso hat sich anscheinend bereit erklärt sich einem DNA Test zu unterziehen, falls er dazu aufgefordert wird. Bruyneel hat anscheinend bei dem Vertrag darauf bestanden, damit alle Zweifel aus dem Weg geräumt werden (können).

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 03.06.2007, 00:22


Ulles neuer Anwalt hat ja auch was Ähnliches angekündigt...ich finde, die Namen Basso und Ullrich nerven nur noch...denen nimmt die Öffentlichkeit doch eh nicks merh ab...dem Radsport schaden beide nur. Allerdings muss man auch sagen, dass es eigentlich ungerecht is, dass die nich mehr fahren sollen. Schließlich wird munter weitergedopt. Ulle und Basso haben also nicks anderes getan als die übrigen Topfahrer auch...


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MasterA


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Verfasst am: 03.06.2007, 13:20


halt ein gefundenes Fressen für alle Kritiker und die Presse.... :evil:


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Campa


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Verfasst am: 03.06.2007, 16:10



irgeneinen Lückenbüßer gibts doch immer (die den Kopf hinhalten müssen für alle Anderen Mit-Täter)! Durch den ganzen Rummel um die TdF haben auch bestimmt mehr Zuschauer das Spektakel verfolgt als zuvor gedacht. War doch schon vor der Tour nur von Ulle, Basso & Hincapie die Rede in den Medien. Ist doch langweilig und kein Top-Benefit für die Einschaltquoten wenn die "Podiumsasse" schon vorher feststehen!!!


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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile -- Christian von Ehrenfels (1899)


 
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Tags: doping, radsport, drogen, profi

 
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