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Pawelfan


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Landis gedopt ????
Verfasst am: 08.02.2007, 19:12


Landis jetzt auch noch positiv ? Und das beid er 17.Etappe wo er seine tolle Soloflucht hinlegte ! So langsam macht der Sport absolut keinen Spaß mehr, so eine scheiße


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Tatze


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Verfasst am: 08.02.2007, 20:05


Oder umgekehrt
Weil auch er erwischt wurde,wird man nicht aufhören durchzugreifen.
Vielleicht kommt dann der Spass zurück.
Wenn ich sehe wie ein Martin Schmidt Seriensieger war und dann zur Bleiente mutierte wie auch Hannawald dann habe ich da auch so meine vermutungen.
Oder die Schwankungen bei Haas im tennis.
Von der F1 garnicht erst zu reden.
Der Sumpf ist tief

Wenn dann erstmal die gen-manipulationen kommen ist das nur Kinderkram dagegen was jetzt läuft.
Übrigens Lasse Viren Finland hatte schon 1960 bei seinen Olympiasiegen Blutdoping betrieben.



 
Alex1981


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Verfasst am: 08.02.2007, 23:12


Wohl der erste Toursieger, der erwischt wurde.


Wer will, kann auch ins ORF-Forum unter dem Titel "Radsport, geht ohne Doping nichts" reinschauen.
http://debatte2.orf.at/news/stories/125675/


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"It is no use crying over spilt milk"


 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 08.02.2007, 23:26


Nöö, nöö...Delgado hatten sie auch erwischt. Der hat sich da aber rauswinden können. War sehr dubios...er hat sich mehrmals selbst wiedersprochen, aber sie habens ihm durchgehen lassen.

Tja, Herr Landis, das wars dann wohl Wink Pereiro is TdF-Sieger...ein absoluter Gag is: Delgado war wie gesagt ebenfalls ein "positiver Sieger"...jetzt haben Echavarri und Unzue nach Delgado und Indurain endlich ihren neuen TdF-Sieger und dann isses einer, der eher aus Zufall oben steht und deshalb, weil der in Paris Gefeierte positiv getestet worden ist. Zum Brüllen :D


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Ex-Kolloss, Ex-kwiedi, Ex-Einkollossaufdemrad Wink


 
Koopi


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Verfasst am: 08.02.2007, 23:43


Zum Brüllen ist, daß man diese Pfeife sogar noch in Paris gefeiert hat. Der hätte nach seinem sogenannten Parforceritt am nächsten Tag gar nicht mehr antreten dürfen! Und Zufall ist, daß Landis nicht kurz vor dem Ziel der besagten Etappe tot vom Rad viel; Wie damals Tom Simpson am Mont Ventoux.
Gruß Koopi

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 09.02.2007, 00:43


 
Koopi


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Verfasst am: 09.02.2007, 01:33


@Kwiedi nur so unter uns: Mängel zwischen TdS und TdF sowie zwischen Pyrenäen und Alpen reguliert man, über den Daumen betrachtet, mit Epo oder so.Mängel zwischen Heute und Morgen regelt man garnicht sondern erzwingt sie mit der "Chemobombe"!
Das Landis-Testosteron stammt sicher nicht aus einer Dose Red Bull, nein - es war der Kracher schlechthin.
Weder Delgado noch Pantani, Ullrich und Pereiro wurden je mit derartigem Feuerwerk erwischt.
Gruß Koopi

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 09.02.2007, 01:41


Ja okay..stimmt schon. Insofern wirklcih peinlich, dass die Fachwelt nich mehr aufgeschrien hat bei Landis' Durchstarter. Aber Ullrich hat zwischen dem Einbruch 98 nach les deux Alpes und seienr Attacke am AMdeleine tags drauf auch ganz schön draufgesattelt Wink Und der Unterschied zwischen Pantani am Hautacam 2000 und drei Tage speter am Ventoux war auch alarmierend...


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Haimar


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Verfasst am: 09.02.2007, 16:22


Tour-Podium als Give-away. Wer will schon, wer hat noch nicht? Erst werden Pereiro 30 Minuten geschenkt, dann darf Landis wieder nach vorn fahren nach seinem Einbruch und nachdem Sastre im zeitfahrn an Klöden zerbrach kann er nun im nachhinein doch noch auf's Podium hüpfen. Radsport wird langsam zur Posse da gebe ich Pawelfan recht. Ist das eigentlich der ehemalige Fan?

 
pantanifan


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Verfasst am: 09.02.2007, 16:29


naja, unterschiede in der leistungen einzelner fahrer innerhalb mehrerer wochen können wohl schon allein durch training entstehen. die erfahrung hat nun wohl jede/r selber gemacht, der auch wettkampfmäßig sport betreibt: es gibt einfach wirklich sowas wie einen leistungshöhepunkt. habe ich dies jahr beim marathontraining wieder erlebt: war leider drei wochen vorher in einem wettkampt über 30 km supertopfit, habe da aber aus "vernunftgründen" nur ca 80 % meiner möglichen leistung abgerufen - wollte schließlich zum marathon fit sein. hat aber leider nicht funktioniert wie erhofft - war bei den 42,1 km dann nicht (mehr) so gut drauf und etwas eingebrochen. und auch während einer ausdauerleistung kann es ohne weiteres zu leistungsunterschieden kommen - erst recht wohl auch, wenn es um 3-wochen-touren geht. nur von einem tag auf den nächsten so große steigerungen sind eher unwahrscheinlich - es sei denn. jemand hält sich und seine leistung bewusst zurück. unwahrscheinlich ist es aber auch, über 3 wochen immer und ständig ganz vorn mitzuhalten, wie es klödi tat oder in der vergangenheit mr.a. aus t. solche "stehaufmännchen" wie voigt sind da wohl schon eher möglich. sie bieten zwar eine eher ungleichmäßige leistung, die aber anscheinend tatsächlich mit den jeweiligen körperlichen fähigkeiten zusammenhängen. ich denke da z.b. auch an das ständige kommentatorengerede:" garzelli fällt zurück, das war´s dann wohl für ihn....... oh, garzelli findet doch wieder den anschluss, das hat doch keiner mehr für möglich gehalten...." aber genau das ist es, was ein körper leisten kann - sich erholen und dann noch einmal alle kraft zusammennehmen.... und pantani bei seinem letzten giro hatte meiner meinung auch genau diese eigenen kräfte mobilisiert (leider hatte er diesen fiesen sturz undfiel dadurch zurück - auch mit seiner psyche).

 
pantanifan


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Verfasst am: 09.02.2007, 16:41


Confused ach haimar: immer wieder diese aussagen von "geschenkten siegen". niemand hat bei irgendeiner tour irgendjemandem etwas geschenkt! pereiro hat die gunst der stunde ergriffen und ist wegegefahren. dass ihm niemand hinterher ist von den angeblichen favoriten hatte nichts mit geschenken zu tun, sondern entweder damit, dass niemand ihm zutraute auch weiterhin vorn mitzufahren, oder ganz einfach mit falscher taktik der hinterherfahrenden mannschaften. oder - wer weiss das schon - vielleicht konnten grad an dem tag die, die eigentlich gern hinterherfahren würden, nicht ihre leistung bringen (schlecht drauf, schlecht gedopt ......). ich finde mit dem wort "geschenk" bewertet man die leistung dessen, der siegt ganz einfach völlig falsch. 1.) muss er die gelegenheit beim schopf packen und angreifen 2.) muss er den angriff bis zur ziellinie durchhalten 3.) muss er dazu auch noch, zumindest an dem tag, in recht guter körperlicher verfassung sein, sonst könnte er das ding doch gar nicht durchziehen. also: geschenkte siege gibts meiner meinung nicht! dann könnte ja trottel, der verliert sagen: ich habs dem anderen nur geschenkt oder wie? :wink:

 
Haimar


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Verfasst am: 09.02.2007, 18:33


Trotzdem hat es nie einen Toursieger wie Pereiro gegeben. Selbst mit Walkowiak war es ganz anders. Er hat den Sieg geschenkt bekommen insofern daß er sonst vielleicht 12. geworden wäre. Man muß das schon mal so sagen dürfen. So eine Chance haben wesentlich bessere Rundfahrer als Pereiro nie bekommen. Deswegen ärgert mich der Sieg auch total. Das verzerrt die Tourgeschichte. Das manche das interessant finden vertsehe ich schon aber ich sehe es eben anders. Leute wie Rominger, Chiapucci und Bugno haben nie auch nur ansatzweise eine solche Chance bekommen und dürfen sich nicht Toursieger nennen. Pereiro jetzt schon.

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 10.02.2007, 01:36


Hmmm...ich find die Story von Pereiro schon sensationell. Auch weils zeigt, dass man so einen Mann nie so weit weg lassen darf. Er war in den Alpen wirklich stark...allerdings gehört zu nem TdF-Sieg schon absolute Ausgeglichenheit. Deshalb versteh ich ja Haimars Bedenken. Pereiro hat Klöden exakt bei zwei Etappen das Wasser reichen können...und da nur Sekunden rausgeholt. Ansonsten hat er Minuten verloren...aber trotzdem: Warum kann man sowas im so ramponierten Radsport nich ma mit Humor sehen? Was sind denn die Siege von Armstrong schon wert nach den letzten Entwicklungen? Und die Platzierungen von Basso, Ullrich und Co? Sicher wird auch Pereiro was genommen haben..aber letztlich isses echt ne kuriose TdF gewesen :)


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pantanifan


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Verfasst am: 10.02.2007, 20:40


kuriose tour - genau. und wenn die anderen sich anscheinend so sicher waren, die zeit, die sie die gruppen mit pereiro haben wegfahren lassen, in den nächsten bergen spätestens wieder aufzuholen, dann war es eine falsche einschätzung, ein fehler, eine dummheit oder sonst was: aber es war doch kein geschenk! ein geschenk setzt für mich vorraus, das der andere eigentlich nur nett sein muss, aber sonst nicht tun braucht. das war nun wirklich nicht der fall. pereiro hat gearbeitet für seinen vorsprung und konnte sich, zugegebenermaßen, später damit einrichten. klar. aber hätte, wäre, wenn ..... ein alter spruch bei uns hier oben heitß:"hätte der hund nicht gekackt, hätt er den hasen bekommen." Smile - viel interessanter finde ich die aussage pereiros zum anstehenden sieg der tour: es wäre nur ein bürokratrischer sieg. recht hat er ja, der gute. aber ich habe auch gehört, dass er ein kumpel vom floyd sein soll. oder hat er jetzt schon ein schlechtes gewissen, weil er sagt: der beste doper soll eben auch gewinnen? nach der kategorie von koopi wäre er dann u.u. in 5 beim a. aus t. :wink:

 
Alex1981


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Verfasst am: 10.02.2007, 22:36


Im Nachhinein betrachtet war es schon ein Geschenk.
Welcher Tourzweite, oder vielleicht sogar bald Toursieger, hat auf derart billige Weise Zeit geschenkt bekommen?

Einer, der in den Pyränaen fast eine halbe Stunde verliert, ist vielleicht bald Toursieger.
Weil das Feld auf einer Flachetappe bummelte.


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pantanifan


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Verfasst am: 10.02.2007, 23:10


Wink selber schuld - kann ich da doch nur zu denen im feld sagen! aber ich glaube nicht, das da jemand was "verschenken" wollte. im übrigen, wer weiß denn schon was gewesen wäre, hätte der floyd sich da schon eine dröhung gegönnt? hätte er vielleicht auch eine strafexpedition gestartet wie armstrong gegen simeoni seinerzeit, vielleicht weil er, wie er selber ja nun ständig betont "den toursieg verdient hat"? und eigentlich hat er da doch gar keine geschenke zu machen - das war bestimmt auch nicht sein gedanke, als (auch) das phonak-team sich hinten im feld ruhig verhielt. ich betone meine meinung: sie haben nichts verschenkt, sondern sich einfach verschätzt! da stehen sie dann nämlich nicht mehr als die gutartigen spender, sondern als die dummen deppen dar. deshalb mein rat: man achte auf die feinheiten der sprache und dessen, was mit ihr ausgesagt wird. wer auch immer den "geschenkten" sieg ins spiel brachte, war möglicherweise einfach nur zu blöd (oder auch zu schwach in dem augenblick) zum siegen. und auch hier denke ich an pantani (zum beispiel den gutmütigen schenker, spender, geber, großkotz oder auch nur deppen, bzw. in dem moment nicht sich stark genug fühlenden armstrong - oder wollte er diesem tag evtl. einer dopingprobe entgehen??).

 
Koopi


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Verfasst am: 11.02.2007, 00:11


@Pantanifan ich kann Dir nur zustimmen.
@Alex, Du verdrehst hier ganz klar die Tatsachen! Wenn es so wäre, wie Du schreibst, dann hätte jeder, der eine erfolgreiche "Flachetappenflucht" bis ins Ziel durchzieht, nur deshalb einen Vorsprung gehabt, weil das Feld "bummelte".
Nein, nein mein Lieber, so geht das nicht!! Diese Jungs haben keine Zeit geschenkt bekommen sondern sie haben sie dem Feld abgenommen; Warum auch immer!!! Oder willst Du etwa Jens Voigt als Feierabendradler degradieren, der die Etappe von der Du sprichst, nur deshalb gewann, weil er sie von einem bummelnden Feld geschenktbekommen hat? Fakt ist ganz einfach: Wer schneller fährt kommt früher an.
Wenn ich jetzt aber, auf Deine Art argumentiere, würde folgendes dabei herauskommen: Die Stars schonen sich auf den Flachetappen um in den Bergen zuzuschlagen. Pereiro hat sich aber in den Pyrenäen geschont um dann auf einer Flachetappe den Hammer rauszuholen!!Wie war es dann mit Vöckler? Dem haben sie auch das gelbe Trikot geschenkt, oder?
Wenn Du in Wien im Cafe sitzt und der Kellner latscht so langsam, daß Deine bestellte Melange kalt ankommt,daß Du sie auf ex trinken kannst, redest Du bestimmt nicht von Geschenk.
Übrigens bin ich mir ziemlich sicher, daß 99,99% der Geschenktheorie"-Vertreter nicht in der Lage gewesen wären, auf der besagten Etappe, weder bei den Schenkern(Feld) noch bei den Beschenkten(Voigt/Pereiro), auch nur annähernd hätten mitfahren können.
Gruß Koopi
P.S. Man darf und soll sogar zwischen meinen Zeilen lesen.

 
Alex1981


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Verfasst am: 11.02.2007, 00:52


Der Grundstein von Pereiros Erfolg ist diese einzige Flachetappe, wo das Feld den Fehler machte, ihn gewähren zu lassen.

Ansonsten wäre er im Gesamtklassement irgendwo im geschlagenen Feld gelandet, weil er ja auch die Moral nicht gehabt hätte.

Aber es spricht für die Tour 2006: Einfach nur kurios.

Es hat nicht der beste gewonnen - das war er bei weitem nicht - sondern der glücklichere.


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Tatze


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Verfasst am: 11.02.2007, 11:40


Ist doch schön das pereiro der normalerweise nur der waserträger von valverde gewesen wäre,so ein wunder erleben durfte.

@haimar Pawelfan= fan auch goldfuss genannt

 
Koopi


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Verfasst am: 11.02.2007, 14:52


 
Fännin


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Verfasst am: 11.02.2007, 17:14


Geschenkt?? Auf ner TDF??
Ich seh es vielleicht zu laienhaft: HUT ab auch vor jedem, der a) sich körperlich in die Verfassung bringt, überhaupt eine Tour zu fahren und b) auch noch ankommt und wenn er c) noch da vorn landet... Ich kann mir nicht vorstellen, dass da wer wem was schenkt. Wieviel sportlichen Ehrgeiz muss man haben, um ne TDF zu fahren - und denn schenken??? Vielleicht versteh ich hier was falsch.

Moral: Ich bin immer wieder beeindruckt, wie manche aus dem Latschenkino hineinschauen können in einen Sportler. Ich muss als ÜL schrecklich doof sein, weil es mir nicht mal bei all meinen Sportlerchens gelingt, ihre "Moral" immer richtig einzuschätzen. Und andere können dies, ohne den Sportler sogar zu kennen. Z.Z. trainiere ich als Co-trainer meine eigene Tochter und ob ich das immer richtig einschätze?

Nunja, solche Äußerungen halten eben ein Forum fit und sind am Stammtisch ne tolle Einlage. Wink

Ich finde, wer gewonnen hat, ist vorn - ob es mir paßt oder nicht. Hätte der Hund nicht , hät er`n Hasen - und wenn andere besser gewesen wären und und und , dann hätten die gewonnen - oder?


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Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.


 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 11.02.2007, 17:21


Pereiro hat ne Riesen-TdF gefahren...in der zweiten Hälfte. Und das sagt schon alles. Ein TdF-Sieger sollte sich vor allem durch die Fähigkjeit auszeichnen, drei Wochen durchhalten zu können...auf demselben Niveau. Schwächen, wie bei ihm in den Pyrenäen, werden in einer TdF nicht verziehen. Insofern, nicht mit Blick auf seine athletische Leistung, war es eben ein Geschenk, ihm 30 Minuten zuzugestehen...


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Koopi


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Verfasst am: 11.02.2007, 17:33


Mein lieber Kwiedi, es steht nicht im Regelwerk der Tdf drei wochen spektakulär an der Spitze herumzukaspern.Soweit ich informiert bin gehts um die Gesamtfahrzeit. Ich kenne keinen, und ich kenne viele, der jeden Tourtag Radsportgeschichte geschrieben hat. Aber ich kenne sehr viele, die sich in der ersten Tourwoche eingerollt haben.Und? Was ist dabei? Aber das Ergebnis ist klar: Zack - schon wieder eine Woche weniger "voll drauf".
Gruß Koopi

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 11.02.2007, 18:41


Naja...wenn man sieht, wie sich Leute wie Rominger, Chiapucci oder Virenque jahrelang die Beine ausgerissen haben, um einmal ganz oben zu stehen in Paris, dann mutet es schon seltsam an, da jetzt Pereiro ins Palmares einzutragen. die haben sich nie solche Einbrüche geleistet und es trotzdem nie geschafft. Irgendwo hat das hier auch schon mal jemand so ähnlich geschrieben. Wie gesagt...ich gönne es Pereiro und er hat ne starke zweite Helfte gefahren. Trotzdem war klöden eigentlich sterker. Aber es passt ja zu dieser TdF, dass da einer gewinnt, der nicht wirklich auf den obersten Podestplatz gehört.

Zu schlecht sollte man Pereiros Sieg sicher nicht reden...aber man sollte auch nich zu krampfhaft versuchen, ihn als ganz normalen TdF-Sieger zu verkaufen, der genau da steht, wo er immer schon hingehört hat...


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Koopi


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Verfasst am: 11.02.2007, 19:54


Ich konnte aus keinem Posting zu diesem Thema herauslesen, daß der Pereiro auf einem Platz, auf den er normalerweise "hingehört", diese Tour beendet hat.Meine Postings sollten diesen Tenor auch nicht durch die Gegend posaunen. Aber die, die es nicht verhindert haben waren zu dumm, zu faul oder auf sonstige Art indisponiert und haben deshalb selber Schuld! Jedoch hat keiner dem Pereiro die besagten 30 Minuten geschenkt. Er hat sie sich -zwar mit der Gunst der Stunde- geholt.
Der Unterschied ist lediglich der, das alle Anderen weder Gunst noch Stunde genutzt haben.Wenn aber die diesjährige TdF-Plazierung bei Pereiro einen derartigen Schub verursacht wie der erste Weltmeistertitel bei Oscar Freire, dann hören wir noch von ihm.
Und die Moral von der Geschicht:
Nutzt man die Gunst der Stunde nicht,
steht man nie oben auf der Leiter
und kaspert unten ewig weiter!
Gruß Koopi
P.S. Noch so´n Pereiro und das Forum hier kommt ganz langsam wieder in Gange.

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 11.02.2007, 21:38


 
Fännin


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Verfasst am: 11.02.2007, 21:39


Nutzt man die Gunst der Stunde nicht,
steht man nie oben auf der Leiter
und kaspert unten ewig weiter!
Very Happy Very Happy

Wie sagte schon ein berühmter Politiker?
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Very Happy

Hätten die andern ja ooch machen können. Haben sie aber nicht. Und nu isses, wie es ist.


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kwiedi pantera


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Verfasst am: 11.02.2007, 21:45


Ob die Telekoms schon richtig registriert haben, dass sie an jenem Tag zu spät kamen, sprich die TdF verloren haben...? :D


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pantanifan


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Verfasst am: 12.02.2007, 02:15


zu den geschenken im radsport habe ich ja nun schon meine meinung geschrieben, will´s jetzt auch nicht wiederholen. - aber kwiedi, es war doch nicht nur landis mit seinem team, der die ausreißer 30 minuten wegfahren lies. es gibt da zwar so´n ungeschriebenes "gesetz", das die mannschaft mit dem gelben die verfolgung organisieren soll, das hindert doch aber 1.) niemanden an der flucht, 2.) niemanden hinterher zufahren.
wäre doch mal schön, wenn auch das endlich wieder aufgebrochen wird, und die mannschaften oder fahrer dann arbeiten, wenn sie es für notwendig halten oder aber möglichkeiten sehen, was zu holen (zeit/siege...) wenn sich also alle anscheinend nur an einem und seiner mannschaft orientieren, der evtl. grad unpässlich ist - pech. wer aufs falsche pferd setzt kann eben nicht gewinnen. und (ähäm - nicht telekom!! hören sie nicht gern, gibts nicht, kriegen sie nicht wieder rein! Wink ) t-mobil hat es da wohl noch nicht begriffen - heute in hamburg dachten sie anscheinend auch der zabel fährt noch für sie?! Very Happy da hilft auch das gesülze von h.w. von der ard nicht weiter: der oscar hat gesiegt, und dann heißt sein knape so hübsch mit vornamen: MARCO! nach dem super-pantani!! wird mir immer sympathischer der freire! :)

 
Koopi


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Verfasst am: 13.02.2007, 21:13


@Kwiedi, mir ging es nicht um das Alter, nicht um seinen Geburtsort, nicht um den Wassergehalt seiner linken Wade, sondern nur um den positiven Einfluss den ein größerer Erfolg auf die weitere Entwicklung eines Fahrers hat. Daß ich Freire ansprach liegt nur daran, daß der Gute Oscar seinen ersten WM-Titel auch nur als "Lachender Dritter" gewonnen hat.Und dann ging es mit ihm doch recht gut weiter - oder? Das kann auch einem 50igjährigem im Beruf passieren.Und wenn das einen kleinen Zusatzschub zur "Standartleistung" eines Athleten auslöst, hat es die positive Wirkung, daß die Anzahl jener, die er sonst "normal" hinter sich ließ, ein Wenig größer wird.Das er daduch nicht gleich zum Campionissimo avanciert ist klar.
Unabhängig hiervon mal eine Frage: Im welchem Alter hälst Du einen Radprofi am stärksten? Im Sinne von komplett, ausgereift, durchsetzungsfähig etc.
Deine Antwort interessiert mich.
Gruß Koopi


 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 13.02.2007, 23:22


Naja...ich halte Freire aber schon für ausnehmend talentiert auf seinem Gebiet. Wenn der nich so oft verletzt gewesen wäre, hetten Cip, Petacci, McEwen udn Ete deutlich weniger gewonnen. Ete ja auch so nich, weiler die Hände nich am Lenker lassen konnte Very Happy

Pereiro is ein Guter...für Etappensiege auf schwerem Terrain, einen, der Lüttich oder die Lombardei und rennen wie Zürich udn San Sebastian gewinnen kann. Meinetwegen die TdS und Paris-Nizza. Aber ein TdF-Sieger isser nich...eigentlich Very Happy Wink Aber evtl. fährt er ja bei Giro oder Vuelta nochma ganz nach vorn. Insofern haste völlig Recht. Der wird jetze schon mit breiterer Brust Rennen fahren und trainieren. Aber einen zweiten TdF-Sieg halte ich für absolut ausgeschlossen...meine Meinung...

Ich seh ja auch ein, dass Pereiros stärkste Jahre, rein biologisch betrachtet, die nächsten beiden seien sollten. Aber da gebe ich gern das Beispiel Ullrich an: Der hatte seine besten Jahre nachweislich 97, 97 und 98...im Alter von 22 bis 24...auch bemerkenswert im Zusammenhang mit der Dope-Affäre, die ihm erst mit 31 und 32 anhängbar is :D


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Alex1981


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Verfasst am: 14.02.2007, 00:25


Also Pereiro würde ich niemals auf eine Stufe stellen mit anderen Toursiegern, wie Ullrich oder Pantani, die die Tour auch einmal gewonnen haben.

Auch nicht mit Fahrern wie Escartin, Virenque, Riis oder Zülle.


Das waren ganz andere Größen.


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kwiedi pantera


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Verfasst am: 14.02.2007, 00:29


Sauber...endlich mal einer, ders sagt, wie es is Very Happy

Ich hette auch Lendis nich auf eine Stufe mit den Genannten gestellt, weil die x-Mal zu den Topleuten gehört haben, auch in Giro und/oder Vuelta. Landis hat nur eine Top10-Platzierung in einer GT erreicht...und die wird ihm wohl aberkannt werden Wink

Neuerdings sickert ja durch, dass tatsechlich externes, synthetisches Testosteron bei ihm festgestellt wurde. Damit dürte er geliefert sein.




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Ex-Kolloss, Ex-kwiedi, Ex-Einkollossaufdemrad Wink


 
Koopi


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Verfasst am: 14.02.2007, 13:20


Also, damit nichts in den falschen Hals kommt, nochmal zum mitschreiben: Auch Koopi hält Pereiro "nur" für einen soliden und guten Radprofi!!! Auch Koopi reiht Pereiro nicht in den Kreis der großen Champions ein. Auch Koopi hält Pereiro nicht für einen Standard-TdF-Sieger. Auch Koopi erkennt bei Pereiro ein Defizit in der reinen Klasse. Auch Koopi glaubt das Pereiro niemals die Tour gewinnt.
Aber es war niemals meine Absicht etwas gegenteiliges zu suggerieren. Und für mich hat Pereiro bis jetzt die TdF 2006 (noch nicht) gewonnen!
Was Freire betrifft bin ich der Meinung, daß er auf seinem Gebiet einer der Besten ist!!! Er ist mir persönlich sehr sympathisch und bestimmt sein Geld wert.Jedoch ist er, bezogen auf seine Fähigkeiten, nicht der Gruppe von Fahrern zugehörig, die mein Interesse am Profiradsport ausmachen. Was nicht bedeuten soll, daß mich die Leistungen von Freire nicht interessieren bzw.nicht beeindrucken.
Gruß Koopi

 
Fännin


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Verfasst am: 14.02.2007, 18:46


Also ich oute mich auch als Fännin vom Oscar. Very Happy (Diesen Lexikonauszug finde ich recht gut: Oscar Ich habe ihn ja in einer Rabobankzeit lange genauer mitbeobachtet.)

Aber isses im Sport nicht öfter so, dass da so ein "Phönix" aufsteigt? Ich denke an den Nils Schumann. Nach dem Olympiasieg, wo die anderen auch gepennt hatten, kam wenig außer Höhenflug.
Die Mobilen haben gepennt, ihren Klöden nicht nach vorn gebracht - vielleicht erklären sie irgendwann mal warum. Leider gibt es kein Anrecht auf Sieg, wenn man noch so viele Jahre ein sehr guter und solider Sportler ist. Dann gabs da noch einen, ich seh ihn vor mir, hat Leichtathletik mit 16 erst begonnen, mein Gott, den Namen hab ich glatt vergessen. War das was mit Ingo?? Und denn mit einer Schwimmerin?

Die Landis-Testosterongeschichte entwickelt sich ja zu einem soliden Krimi, dessen Spuren faktisch vor unser aller Haustüre wohl hingehen.


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Koopi


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Verfasst am: 14.02.2007, 20:24


Tjaaaaa, Qualitätstestosteron aus germanischen Eiern ist nicht nur Gold und Geld sondern anscheinend auch Gelb wert!!!
Also: Willst Du treten wie das Vieh
nimm Testo aus old Germany!!
Gruß Koopi

 
Koopi


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Verfasst am: 14.02.2007, 21:09


Testosteron ist ein Kunstwort, das von Testikel (Hoden) und Steroid abgeleitet ist. Bei Männern wird Testosteron zum größten Teil unter dem Einfluss des LH (Luteinisierendes Hormon) in den Leydigschen Zwischenzellen im Hoden produziert.
Quelle: WIKIPEDIA

Ob da wohl nicht etwa das fehlende Ei von Lahmlong im Spiel ist? Smile Wink Smile Wink Wink
Gruß Koopi

 
Fännin


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Verfasst am: 14.02.2007, 22:33


Testosteron wird nicht nur über "die Eier" geregelt, sondern auch über die Hypophyse.
Sprich: auch mit gesunden kann es aufgrund z.B. eines Hypophysenadenoms zu Testosteronmangel kommen. Heimtückisch: So ein Adenom entwickelt sich bei Männern so ab 28. Lebensjahr gaaaaanz langsam und wird meist erst entdeckt, wenn es zu größeren Ausfällen kommt (Sehstörungen, psychische Besonderheiten, Ausgebranntsein u.ä.).

Ein Zuviel von diesem Hormon ist für die Umwelt genauso wenig zu ertragen (Aggressivität) wie ein Zuwenig (Lahm, weinerlich). Und damit spielen diese Sportler nun rum...


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Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.


 
Koopi


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Verfasst am: 14.02.2007, 23:21


@Fännin, Ei weis
Gruß Koopi

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 14.02.2007, 23:35


 
Fännin


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Verfasst am: 15.02.2007, 13:43


 
Campa


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Verfasst am: 15.02.2007, 14:33


Sorry, dass ich mich in die Diskussion hier reinhänge, aber dafür gibt es ja solche Foren! Ich kann nur soviel dazu bemerken, ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen: "Nehmt Euch ein Bike fahrt nach Frankreich in die Pyreneen oder Alpen und fahrt mal selber so einen Berg hoch. Ein Berg - ein Tag!! Und dann äussert Euch nochmal hier zu dem Thema! Wie Fännin schon bemerkt hat, stimme ich ihr vollkommen zu: Jeder, der auch wenn nur ein paar Tage die TDF fährt "Chapeau" und für jeden der ins Ziel kommt, egal welche Platzierung für ihn dabei "rausspringt", der ist schon ein ehrgeiziger Fahrer! Geschenkt wird einem höchstens mal "Gentleman-like" vom Gelben Trikot-Tragenden ein Etappensieg. Aber auch nur, wenn die Arbeit getan ist und der Erfolg weiterhin besteht das Maillone Jaune tragen zu "dürfen"!! In diesem Business ist doch der Einzelkampf im Team gefragt. Eine Widersprüchlichkeit in sich selbst und grade dass zeichnet den Radsport doch aus. Doping? Das gab es im Radsport schon vor 50 Jahren! Radsport ohne Doping ist wie Käse ohne Löcher. Nur dass die Medien alles so hochpuschen macht das Thema zu einem immer grösser werdenen Schneeball-Effekt.Die TDF ist und bleibt die schwierigste sportliche Herausforderung für jeden Radsportler! Einen Tag - Einen Berg selbst schaffen und dann das Ganze 3 Wochen durchziehen nur im Kopf, ohne Doping? Unvorstellbar. Das hält kein menschlicher Organismus aus. In diesem Sinne............TV, Radio ..etc. aus und weiter geniessen. UND: DER SCHNELLSTE SOLL GEWINNEN!


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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile -- Christian von Ehrenfels (1899)


 
Koopi


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Verfasst am: 15.02.2007, 23:03


@Fännin, war doch auch nur Spaß.
Gruß Koopi
@Campa, genau so oder so ähnlich. Jedoch hört der Spaß bei den hammerharten Chemieraketen alla Tom Simpson auf!
Auch Gruß Koopi

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 15.02.2007, 23:55


@Campa: Da is viel Wahres dran!! Aber wie Koopi schon sagt: Es gibt Grenzen. Wie soll man beispielsweise garantieren, dass nich schon 16-Jährigen Epo gespritzt wird, wenn man es bei den Profis erlaubt. Ich bin der Meinung, man sollte Epo unter ärztlicher Aufsicht bis 53% Hämatokrit, wie im Biathlon, erlauben. Aber wer sagt uns, dass nich ein besemmelter und fanatischer Trainer seinem minderjährigen Schützling das Zeugs injiziert...ohne den Schutz eines Arztes...? Da liegt das Problem...


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Ex-Kolloss, Ex-kwiedi, Ex-Einkollossaufdemrad Wink


 
MasterA


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Verfasst am: 16.02.2007, 12:54


zu Campas Beitrag:

da kann man dir nur recht geben. Das ist selbst MIT Doping eine enorme körperliche Leistung wie sie es sont kaum im Radsport gibt. In anderen Ländern wird der momentanige Doping SKandal auch nicht so hochgepushed, sondern als relativ normal betrachtet, weil diese Länder eben schon länger Radsportbesessen sind und somit schon mehr Skandale mitgemacht haben. In Deutschland ist der Radsport erst in den letzt 3-5 Jahren richtig populär geworden und somit ist dies das erste größere negative Ereignis, welches das neue "Radsport-Deutschland" miterlebt. Wie war das mit dem Festina Skandal um Virenque? Hat davon noch 3 Jahre später einer in Frankreich ein WOrt gesagt? Neee, Virenque wurde sogar noch zu einem größere Volkshelden als er zuvor schon war. Und so ists doch auch mit vielen anderen Namen geschehen: Pantani,....
Und wenn sowieso alle dopen sollten, dann ist es doch auch wieder irgendwie gerecht, denn dann entscheidet irgendwann doch wieder wer die bessere Form bzw. das bessere Talent/Potenzial hat.

Ein sauberer Radsport wäre natürlich der Wunsch eines jeden Fans, aber es wird wohl (leider) immer und ewig solche Fahrer geben, die alles dafür machen würden, erflogreich zu sein. Manchen Fahrern werden dadurch evtl. auch die Augen geöffnet wie z.B. Virenque oder Manzano, aber einige werden auch von der Besessheit gefangen sein.


 
Fännin


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Verfasst am: 16.02.2007, 14:30


@koopi: habs auch so verstanden! Very Happy
@campa,master:
Man sollte Grenzwerte festlegen und denn ist Schluss. Und vorallem stimme ich dem hier zu: http://www.rad-net.de/index.php?newsid=10002

"Was wir brauchen ist nicht Staat statt Sport, sondern Sport und Staat." Bach wendet sich gegen Gefängnisstrafen für Athleten, aber für unmittelbare Sanktionen seitens des Sports. Die Alternative zum Anti-Doping-Gesetz sieht Bach in der "Arbeitsteilung zwischen Sport und Staat. Das heißt, der Sport kümmert sich um die Prävention, um die Anti-Doping-Tests und die Sanktionierung der Athleten. Der Staat kümmert sich um die Austrocknung des Sumpfes im Umfeld der Athleten, um die Aufdeckung der die Athleten umgebenden Netzwerke."
"In welcher Form sich der Staat die auf seiner Seite notwendigen gesetzlichen Grundlagen verschafft", so Bach weiter, "ob er das tut durch eine Verschärfung des Arzneimittelgesetzes, ob er das tut durch ein neues Artikelgesetz, oder ob er diese Bestimmungen in einem Anti-Doping-Gesetz zusammenfasst, ist höchstens von symbolischer Bedeutung. Wichtig sind die Inhalte."

Friedmann arbeitet doch auch wieder....


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kwiedi pantera


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Verfasst am: 16.02.2007, 22:41



Trotzdem bliebe eine Legalisierung schwer durchsetzbar, weil eben auch Jugendiche und Amateure, die keinen guten Arzt zur Hand haben, in Versuchung kommen würden. Mit der Begründung: "Die Großen nehmens, dann darf ich das ja wohl auch."


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