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Anonymer User


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Verfasst am: 06.06.2005, 18:26


Quote:
MasterA schrieb am 22.11.2004 14:00

Quote:
Der Oberprolla schrieb am 22.11.2004 00:38
Coole Geschichte ! Und auch noch so wahnsinnig ausführlich.........



also lohnt es sich, den Text zu lesen? Confused Very Happy



Unbedingt ! Solltest du echt mal ausprobieren, mehr wie 2 Sätze hintereinander zu lesen. "Ein Erlebnis", sach ick dir......... :D


_________________
 
Tatze


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Verfasst am: 06.06.2005, 20:32


Für den kampfgeist Virenques sricht auch das er als absoluter Nichtzeitfahrer bei Ullrichs Sieg noch 2.im Zeitfahren wurde obwohl Ullrich ihn abhängte.




 
MasterA


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Verfasst am: 06.06.2005, 21:19


echt? 2. in einem Zeitfahren? Wann? :?

 
Tatze


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Verfasst am: 06.06.2005, 21:57


Hier das Ergebnis vom Zeitfahren Tour de France 1997
July 18
Etappe/Stage 12: Time Trial in St.Etienne
55 km


1. JAN ULLRICH (GER/TEL) 1 H 16:24. (MEDIA: 43,193 KM/H)
2. RICHARD VIRENQUE (FRA/FES) A 03:04.
3. BJARNE RIIS (DAN/TEL) 03:08.
4. ABRAHAM OLANO (SPA/BAN) 03:14.
5. MARCO PANTANI (ITA/MER) 03:42.
6. FRANCESCO CASAGRANDE (ITA/SAE) 03:56.
7. FRANK VANDENBROUCKE (BEL/MAP) 04:44.
8. ZENON JASKULA (POL/MAP) 04:50.
9. BEAT ZBERG (SVI/MER) 05:00.
10. MICHAEL BOOGERD (OLA/RAB) 05:04.
11. JOSE MARIA JIMENEZ (SPA/BAN) 05:19.
12. FERNANDO ESCARTIN (SPA/KEL) 05:23.
13. LAURENT BROCHARD (FRA/FES) 05:34.
14. JAVIER PASCUAL (SPA/KEL) 05:35.
15. PATRICK JONKER (AUS/RAB) 05:52.
16. ERIK DEKKER (OLA/RAB) 05:53.
17. OSKAR CAMENZIND (SVI/MAP) 06:15.
18. THIERRY GOUVENOU (FRA/BIG) 06:22.
19. LAURENT DUFAUX (SVI/FES) 06:26.
20. JON ODRIOZOLA (SPA/BAT) 06:35.
21. ALBERTO ELLI (ITA/CSO) 06:35.
22. PASCAL LINO (FRA/BIG) 06:35.
23. CHRIS BOARDMAN (G-B/GAN) 06:45.
24. LUC LEBLANC (FRA/PLT) 06:46.
25. ANGEL CASERO (ESP/BAN) 06:47.
26. UDO BOLTS (ALL/TEL) 06:52.
27. TYLER HAMILTON (USA/USP) 06:54.
28. MARCO FINCATO (ITA/ROS) 06:59.
29. PASCAL LANCE (FRA/BIG) 07:05.
30. ERIK BREUKINK (P-B/RAB) 07:08.

43. GEORG TOTSCHNIG (AUT/TEL) 07:43.
50. JENS HEPPNER (ALL/TEL) 07:57.
58. CHRISTIAN HENN (ALL/TEL) 08:18.
61. TORSTEN SCHMIDT (ALL/ROS) 08:25.
63. ROLF ALDAG (ALL/TEL) 08:29.
68. ERIK ZABEL (ALL/TEL) 08:33.
122. GIOVANNI LOMBARDI (ITA/TEL) 10:29.




...

 
Anonymer User


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Verfasst am: 06.06.2005, 22:04


Allerdings war es auch als Bergzeitfahren ausgeschreiben (siehe auch Pantani auf Rang 4!)...hatte einen Berg der 2. Kat. dirn, der hoch und wieder runter gefahren wurde...deshalb hat auch Virenque dran bleiben können..er wurde kurz vorm Gipfel eingeholt, hat sich festgebissen und abfahren kanner ja wie kein Zweiter Wink Trotzdem ne irre Leistung von ihm..ohne den Zieh-Effekt were er wohl aber nur 4. geworden. Auch im letzten EZF wuchs er über sich hinaus, wo er alles daran setzte, nich nochmal vom Ulli eingeholt zu werden! Ein Mann des Willens eben Wink

Guckt ma, da steht der Jaskula auch noch weit vorn mit drin..echt cooles Ergebnis :D

 
Koopi


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Verfasst am: 14.06.2005, 15:44


Es gab übrigens in der Nachkriegs - Tourgeschichte noch einige hammerharte Bergfahrer wie z.B. Julio Jeminez oder Lucien van Impe und last but not total am Schluß: Karl Heinz Kunde. Gruß Koopi

 
Tatze


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Verfasst am: 14.06.2005, 16:24


Oder Michel Polontier der Belgier der bei der Dopingprobe einen Gummiball unter dem Arm hatte mit reinem Urin den er dann mittels Gummischlauch in das glas pumpte.
Wurde aber verraten und erwischt.

 
MasterA


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Verfasst am: 14.06.2005, 17:53


INTERESSANT!

 
Pawelfan


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Verfasst am: 14.06.2005, 19:43


spam !


____________________________________




 
MasterA


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Verfasst am: 14.06.2005, 19:47


selber Spam!

Du musst jetzt auch nicht hinter jedes Wort, wo ich sag"Spam" schreiben! :x

 
Anonymer User


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Verfasst am: 14.06.2005, 19:59


Kwiederich,was nölsten an Bahamontes rum?
ich mein ja nur....110 kg im Schneggentempo raufzerren kann (fast) jeder,aber einen abgefragten Bergwanderweg in 2000m Höhe im D Zug tempo absolvieren,kann bzw konnte(fast) keiner,dieser Bahamontes zählte aber dazu,zu der Elite,deswegen kann und darf,ja er soll sogar die Klappe aufreißen!

 
Tatze


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Verfasst am: 14.06.2005, 22:03


Quote:
Koopi schrieb am 30.11.2004 13:30
Es gab übrigens in der Nachkriegs - Tourgeschichte noch einige hammerharte Bergfahrer wie z.B. Julio Jeminez oder Lucien van Impe und last but not total am Schluß: Karl Heinz Kunde. Gruß Koopi



Und was ist mit Charly Gaul?
und Louison Bobet ?

 
Anonymer User


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Verfasst am: 14.06.2005, 22:16


Quote:
Tatze schrieb am 30.11.2004 19:46
was nervt?



Ist dir noch nichts aufgefallen, wenn du dir die Posts von der "Außerirdischen" durchliest ???

 
Koopi


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Verfasst am: 14.06.2005, 22:23


@Tatze zumindest Gaul wird auf den vorigen Seiten erwähnt. Gruß Koopi

 
Tatze


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Verfasst am: 14.06.2005, 22:31


Für welchen Verein bist Du in Hamburg gefahren ? und hast Du noch den Vater von Andy Kappes aktiv als Fahrer gesehen?

 
Koopi


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Verfasst am: 14.06.2005, 22:39


@Tatze meine Vereine waren RC Hamburg der dann mit RV Sport fusionierte und dann zu RG Hamburg wurde. Für die ich dann bis incl.1969 fuhr. Dann RRC Endspurt Mannheim. Danach Pause Dann RC Silberpils Bellheim. Kappes`Vater hat sich mit mir in der Bremer Stadthalle damals ein Paar scharfe Duelle geliefert. Ich schreib Dir noch `ne PN. Gruß Koopi

 
MasterA


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Verfasst am: 14.06.2005, 23:14


Quote:
Der Oberprolla schrieb am 30.11.2004 19:43

Quote:
Indurain schrieb am 30.11.2004 18:42
sag ma,hast du deine Tage?
au�er dir,nervt das hier scheinbar keinen,beruhig dich mal,und bleib ma logger



Glaubs mir, es nervt !



Indu nervt??? Find ich nicht! :wink:

 
Koopi


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Verfasst am: 23.07.2005, 00:05


Der von Ribbeck zu Ribbeck im Havelland
oder: wie Fontane zum Radsport stand

Drei Radstars – Jan Meier – der Sprinter Erik Witt
dann noch wer – der starke – Bergfahrer Pedro Schmitt
trainierten – zum Frühjahr – im Afrikanerland
nun hört zu – ich sag Euch – das Ding ist int`ressant
Frühmorgens – um sieben – mit Technikschnickschnack pur
hauptsächlich – vor allem - `ne Leistungsmessungsuhr
da stieg man – aufs Rad dann – das hat so seine Art
und gegen - halb achte – ging endlich los die Fahrt
die Drei die waren – nobel ausstaffiert
Pulsfrequenzdetektor – mit Uhrzeit kombiniert
der Pedro trug offen – und das stand ihm apart
einen Warnblinksummer – gegen schnelle Fahrt

Acht Wochen – so´n Training – das wirkte ganz enorm
zurück ging`s – nach hause – mit exellenter Form
so fit jetzt – wie niemals – da geht kein Kampf verloren
warum auch – wir siegen – das zeigen die Sensoren
dann Mailand – San Remo – die Drei tun sich nicht schinden
wieso denn – weshalb auch – man wird uns vorne finden
am Ziel dann – oh schrecklich – was kann denn das bloß sein
da lief man – auf Platz neunzig – bis dreiundneunzig ein
und danach ganz grausam – wie`s Schicksal spielen tut
kam noch so`n Reporter – das war dann nicht so gut
die Fragen die lagen – den Drei`n im Magen schwer
die Presse die ging nun – ganz jämmerlich zukehr


Die Leistung – von heute – die wäre total fad
der Erik – erklärte – das liegt nur am Lactat
bei der Rundfahrt – durch Flandern – oh Schreck und oh Graus
kam dann – am Ende – nichts Besseres heraus
zum Reporter – spricht Erik – schreib´ mal für uns´re Fans
bei uns spinnt – die Messung – der Ruhepulsfrequenz
am Mittwoch darauf – beendeten sie
so circa auf Platz hundert – den Pfeil der Wallonie
der Pedro erklärte – der Presse kompakt
das lag an ´ner Störung – vom Sprechfunkkontakt
von Lüttich – nach Lüttich – ging´s ganz früh nach haus
denn schon in – Bastonge – stieg man mal kurz aus
Le Equipe schrieb ihr bring nichts – und prahlt wie Cassius Clay
Jan´s Antwort: die Form stimmt – das sieht man am Display
die Fans in der Heimat – bekamen schon Hass
das kam uns´ren Dreien – gar wunderbar zupass
Nun wird es wichtig und weil man da halt mit muß
ändert dies Gedicht jetzt einfach seinen Rhythmus
„Bei soviel Defekten an technischen Sachen
da sollten wir erstmal ´ne Pause machen“
so sprach der Erik „wir tun uns entscheiden,
dass wir am burn out oder so etwas leiden“.
In der Saison ´ne Pause wird stets gern genommen,
dabei ist man auch gleich noch dem Giro entkommen.


 
Koopi


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Verfasst am: 23.07.2005, 00:06


Die Techniker waren total konzentriert,
damit man in Frankreich nicht alles verliert.
Doch beim Highlight im Juli, der langen Tour de France,
brachten uns´re Helden den Senft aus der Balance.
Der Didi schrie laut: „Was ist das für ein Sumpf?
Da wird ja vor Schreck mir mein Teufelsdreizack stumpf!“.
Der Technikwahn tat sich nun nämlich rächen
und über die Drei wollte keiner mehr sprechen.
Zum Glück kam ein Alter, schon reich an Jahren,
der hatte selbst zehnmal die Tour gefahren
Und der sprach: „Ihr Drei müsst erstmal erkennen,
mit Körperform nur gewinnt man kein Rennen!
Man kämpft mit Biss, mit Herz und Verstand
Und denkt an den Ribbeck im Havelland“.
Der Ribbeck zu Ribbeck im Havelland? – nun,
was hat denn Fontane mit Radsport zu tun?
Der Alte sagte: „Es ist wie ein Traum
Das Geheimnis liegt nämlich im Birnenbaum.
Kommt dort mal jemand des Weges daher
dann flüsterts im Baume –wisste ´ne Beer?-.
Das Flüstern im Baume, nehmt mir´s nicht krumm,
ist für Euch ein wichtig Kriterium.
Ich möchte gerne, dass Ihr das versteht
Nur, dass es bei uns nicht um Birnen geht.
Ja, es gibt halt zwei Bäume die leis uns verraten,
wie wir als Champion die Gegner verbraten.
Der Eine steht, Ihr Lieben, so macht Euch das mal klar,
bei Coppis Mausoleum in Castellania.
In Quincompaix der Andere, das sagt Euch zwar nicht viel,
das ist, nun mal genau gesagt, am Grab von Anquetil“.

„Da muß man hin“so schrien die Drei nun richtig laut und schrill.
„Psssst flüsterte der Alte „nun seid mal leis und still.
Das Wispern in den Bäumen versteht bei Krach man nicht,
weil Fausto italienisch und Jacques französisch spricht“.
Auf Anhieb waren uns´re Drei zum Erstenmal ganz leise
Und gingen mit dem Alten auf eine wicht´ge Reise.
Zu Anquetils und Coppis Grab und lauschten wie im Traum
Dem Flüstern welches man dort hört aus Jacques und Faustos Baum.

Aus Faustos Baum da flüstert es wie aus Coppis Mund:
„Ein Siegertyp bekämpft zuerst den inn´ren Schweinehund“.
Aus Jacques Baum rauscht es: „ Ich hoffe,dass Du´s weißt,
es kommt normal nur vorne an, wer auf die Zähne beisst“.

Da gaben uns´re Drei dem Alten still die Hand,
dann ging es mit gesenktem Kopf zurück in´s Heimatland.
Nur ein Jahr später, liebe Leut´, so kam es mir zu Ohren,
da wurden hier in uns´rem Land drei Champions geboren.
Sie haben durch die Einsicht den harten Weg gewählt.
Und sich danach von Start zu Start für jeden Sieg gequält.
Ja so, ihr lieben Leute, seid mir darum nicht bös´,
da, find ich, wird ein Profi erst richtig seriös.
So spendet Segen dem Radsport die Hand
des von Ribbeck zu Ribbeck im Havelland.

Gruß Koopi


 
Tatze


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Verfasst am: 23.07.2005, 00:10


Manno Mann!!!!!!


 
Anonymer User


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Verfasst am: 23.07.2005, 09:34


@ koopi,
bravo!
ich stell mir vor,wie du während der Arbeit,dir solche Gedanken machst,eventuell sogar Fahrer oder Kunden ein bissl Radsportverträumt anschaust,nur eins hätt ich gern gewußt,machst du dir tagsüber auch Notizen?oder bleibt alles ideell gespeichert,bis du am PC sitzt?

auf jeden Fall,merkt man die fundierte Radsportgeschichte,von der sich der ein oder andere Journalist mal ne Scheibe abschneiden könnte

 
Tatze


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Verfasst am: 23.07.2005, 14:31


Ich habe bald den Verdacht das Koopie die Geschichten für Ulli Janschs Märchenstunde schreibt.

 
MasterA


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Verfasst am: 23.07.2005, 18:31


Ulli Jansch und Märchenstunde??????? Eher RadsportstundeN, oder? :D

 
Tatze


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Verfasst am: 23.07.2005, 19:14


Ulli bringt doch auch Radsportgeschichten und nennt es scherzhaft Märchenstunde wenn er anfängt.
Im letzten Jahr durfte er ja nicht da hat man ihn ja nicht rangelassen.
Heppe ist für sowas ja nicht geeignet.

 
Lahme Ente


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Verfasst am: 23.07.2005, 22:10


Mensch, Koopi, an , bist ja selber ein halber Fontane! :D


____________________________________

Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech - Talleyrand


 
Koopi


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Verfasst am: 23.07.2005, 22:55


Tja, Freunde ich schreib halt nur zum Spaß, zur Unterhaltung; Zu Eurer und zu meiner. Wenn ich dann in den Gedichten das Eine oder Andere mal, das Eine oder Andere schreibe, ja dann handelt es sich um etwas, was ich dem Einen oder Anderen Herrn Berufsradfahrer gerne einmal direkt ins Gesicht sagen möchte. Meistens denen die immer eine Ausrede haben und die Fehler nie bei sich selbst suchen,sowie denen, die ihr eigenes Talent durch ihr eigenes Verhalten wie Perlen vor die Säue werfen. Immer jedoch ist ein Augenzwinkern dabei, Wenn ich es todernst meine dann poste ich nicht in Gedichtform. Gruß Koopi

 
MasterA


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Verfasst am: 23.07.2005, 23:00


der Mann hat Zeit!!!! :D

 
Koopi


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Verfasst am: 23.07.2005, 23:21


@Master A Ne Du hab ich leider viel zu wenig, schade. Gruß Koopi :)

 
Anonymer User


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Verfasst am: 24.07.2005, 14:39


"Perlen vor die Säue werfen" ist auch mein Lieblingsslogan,aber in adnerem Zusammenhang

 
Koopi


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Verfasst am: 24.07.2005, 19:06


@MasterA, ja hab´ich sehr gut mitbekommen. Zu der Zeit war ich ja auch noch selbst aktiv. Damals, als die Karriere von Merckx begann, waren meine Freunde und ich total begeistert.Merckx löste als Superstar nämlich nicht irgendwen sondern Anquetil ab. Das war damals, jedenfalls für mich, schon etwas besonderes, denn der gute Jacques galt bei vielen damals als der "größte aller Zeiten". Gruß Koopi

 
MasterA


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Verfasst am: 24.07.2005, 20:52


deine Geschichte erinnert mich an Ulles Geschichte! :D

 
Koopi


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Verfasst am: 24.07.2005, 21:02


@MasterA, ich glaube die Sache sieht so aus: Der große Radsport spinnt seinen Faden, evtl. soger ein Seil, und darum ranken sich auch alle diesbezüglichen Geschichten. Darum wird man immer wieder Ähnlichkeiten feststellen bzw. an diese oder jene Geschichte erinnert. Aber das ist im Prinzip ja auch das Schöne; So können wir uns immer wieder vortrefflich über Dasselbe, nämlich den Radsport, von dem wir etwas verstehen, unterhalten ohne, daß es langweilig wird.Gruß Koopi :)

 
Koopi


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Verfasst am: 06.08.2005, 22:27


Ich sing´ Euch jetzt ein kleines Lied
aus längst vergangner Zeit
Radsport war damals hammerhart
wie liegt die Zeit so weit
Wenn man die Chronik durchstudiert
so langsam Blatt für Blatt
sieht man daß sich im Grunde
allerhand verändert hat

Wo heute glatte Asphaltstraßen
durchs Gebirge geh´n
konnt´ früher man vor Dreck und Staub
die Fahrbahn fast nicht seh´n
Müßt´ heute dort ein Profi fahr´n
dann wär´er sehr schnell matt
man sieht daß sich im Grunde
allerhand verändert hat

Wo früher man am Bergbeginn
das Hinterrad mußt´ dreh´n
tut´s heute durch die Schalterei
recht flott den Berg ´raufgeh´n
Fährt heut´ man ohne Schaltung dort
ging´ wohl nicht alles glatt
man sieht daß sich im Grunde
allerhand verändert hat

Wo viermal hundert Kilometer
früher war´n normal
wird heute schon die Halbdistanz
für viele schon zu Qual
Recht viele Profis die sind heut´
schon nach der Hälfte platt
man sieht daß sich im Grunde
allerhand verändert hat

Wo früher im Verpflegungssack
noch Frikadellen war´n
kann heut´ mit Powerriegel-Snack
man locker weiterfahr´n
Gar mancher Radstar muffelt sich
an solchen Riegeln satt
man sieht daß sich im Grunde
allerhand verändert hat

War´n früher die Betreuer noch
mit Rat und Tat dabei
setzt heute man desöfteren
auf pure Spinnerei
Die Spinner werden hoch bezahlt
und finden das auch gut
man sieht daß sich in Zukunft noch
ganz viel verändern tut
man sieht daß sich in Zukunft noch
ganz viel verändern tut

Gruß Koopi


 
Tatze


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Verfasst am: 06.08.2005, 23:04


Sehr gut Koopie
Täve Schur ist zum Beispiel noch gefahren mit einem Eratzschlauch um Hals und Schultern,bei Defekten mussten die sich noch oft selbst helfen.

 
Anonymer User


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Verfasst am: 08.08.2005, 14:30


zu koopi´s netten Reim fällt mir auch noch was ein ,
der Mensch wächst und fällt mit seinen Anforderungen,
es gab vor 2Jahren (nach dem ersten katastrophalen Pisaabschneiden) einen Test an einer deutschen Schule,man trennte nach dem Zufallsprinzip eine 9.Klasse in 2 Hälften,die eine Hälfte unterrichtete man normal weiter,die andere unterrichtete man so,als ob es sich dabei um hochbegabte ,hochintelligente Schüler handelte,und siehe da,nach wenigen Wochen,entsprachen die Ergebnisse den erhöhten ,außerordentlichen Anforderungen,

das Fazit aus diesem Test kann sich jeder von euch selbst ziehen,mir ist eh klar,woran die Misere liegt,an der verweichlichten ,ständig wegen angeblicher Überforderung jammernden Bevölkerung,und zwar angefangen bei unsern Politikern,die hirnrissigen Gesetzen die Türen öffnen,es werden Krankheiten erfunden,wie z.B. "hyperaktibve Kinder",die es vor 30 Jahren gar nicht gab,diesen Kindern wird Retalin verabreicht,damit sie bloß nicht auf die Idee kommen,sich freiwillig zu bewegen,aber das soll nur ein Beispiel für die katastrophale Mißwirtschaft und zwar Parteienübergreifend ,sein,

zum Schulsystem,eine Ganztagsschule,wo der dumme Unterrichtsstoff,der inzwischen sogar innerhalb einer Stadt extrem differiert,künstlich in die Länge gezogen wird,ist sogar noch eine Verschlimmerung der Sache,weg mit Religion,das hat in der Schule eh nix zu suchen,weil es aus einer nicht nachvollziehbaren Sichtweise gelehrt wird,
wie rechtfertigt man dann anschließend den Biounterricht???
da hat man in Bayern zum Beispiel schon mal 3 Wochenstunden gespart,die man für Naturwissenschaftliche Dinge verwenden kann,die Schulzeit ist in den ersten 4 Grundschuljahren rausgeschmissenen Zeit!
nur,was man bis dahin nicht gelernt hat,lernt man später nur spärlich,die meisten sind bis dahin entweder abgestumpft,faul geworden,weil unterfordert,oder verblödet,
weil die Lehrer die Order haben,sich nach dem Schwächsten Klassenmitglied zu richten,und diesen als Maßstab setzen,was für die Entwicklung unseres Landes ,nicht nur volkswirtschaftlich,fatale Folgen hat,
aber Hauptsache hochdotierte Nebenjobs,wobei man als Politiker für das Gehalt eigentlich für andere dinge keine Zeit mehr haben dürfte
oder???

das klingt jetzt polemisch,solls aber nicht sein,hab nur ma kurz,was gemeint :wink:

 
KiKi


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Verfasst am: 08.08.2005, 15:49


Du hast da durchaus Recht. Allerdings sehe ich da auch noch ein anderes Problem und muss einige Lehrer auch mal in Schutz nehmen. Wo sollen denn die Lehrer anfangen??? Es ist einfach eine traurige Tatsache, dass sich viele Eltern einen Sch... um ihre Kinder kümmern! Sie setzen Kinder in die Welt, schieben sie so schnell wie möglich in die Kinderkrippe ab (bei uns ab 3 Monaten), dann kommen sie in die Ganztageskinderbetreuung, in die Schule, in den Hort, und dann? Dann werden sie von den Eltern abgeholt oder enden als Schlüsselkinder! Und dann? Dann sitzen sie vor der Glotze und keiner kümmert sich um sie! Und da sollen die Lehrer dann nachholen, was die Eltern versäumt haben zu erziehen? Geht nicht!!
Sicher gibt es auch hier einige Ausnahmen. Manche Eltern MÜSSEN ihre Kinder tagsüber anderen zur Betreuung überlassen, weil sie es eben anders nicht auf die Reihe bekommen mit dem Job und dem Geld. Aber es gibt auch genügend (und meines Erachtens ist das der Großteil), die nur einfach keine Lust haben, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern. Sicher wird alles immer schwieriger.
Aber gehen wir mal 50 Jahre zurück. Meine Oma und mein Opa hatten einen eigenen Bauernhof zu bewirtschaften und halfen auf dem des Gutsherrn auch noch mit. Sie haben fünf Kinder in die Welt gesetzt, die sich um vieles selber kümmern mussten, weil die Eltern von früh bis spät geschuftet haben (und dabei meine ich wirklich schuften). Dennoch haben alle gelernt, was Verantwortung heißt, alle haben eine vernünftige Schulausbildung und später ne Lehre oder sogar ein Studium absolviert. Das ging doch auch alles! Da saß man halt abends zusammen, und hat gemeinsam alles durchgesprochen!! Wo ist denn jetzt heutzutage das Problem??? Man arbeitet auch nicht mehr als 12-14 Stunden (wenn überhaupt!!!!), und dann hat man doch noch viel Zeit, um Hausaufgaben zu machen, oder sich einfach mal hinzusetzen und mit den Kindern zu lesen. Denn wer weiß heute noch von den Kindern, was ein Buch ist???? Ich finde es einfach schrecklich, dass man die Verantwortung generell auf andere abschiebt! Sicherlich sind Politiker und das extrem verbesserungswürdige Schulsystem auch schuld an dem Wissensstand der Kinder, aber man sollte auch mal auf die Menschen schauen, die das Kind in die Welt gesetzt haben!!!

Ein herrliches Beispiel sind doch die neuen "tollen" Doku-Soaps über die "tollen Nannys" und "Supermütter". Ist das nicht traurig??? Da sind man z. T. wirkliche "Monster", die "schon immer so waren". Aber schaut man sich mal die Familienverhältnisse an oder der Ton, mit dem auf die Kinder eingeredet, ach was sage ich "geschrien", wird, dann weiß ich doch, wo das herkommt!!! Wenn man sich am Tag nicht mal ne halbe Stunde Zeit nehmen kann, um mit den Kindern zu reden - wie sollen aus denen dann mal "anständige" Erwachsene werden???

So, jetzt habe ich genug geschrieben! Ihr merkt, ein brisantes Thema. Hoffe, habe Euch nicht zu sehr gelangweilt! Musste ich mir jetzt jedoch von der Seele schreiben!!! :wink:


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Tatze


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Verfasst am: 08.08.2005, 18:46


Weil Indu vom Biologie Unterricht sprach

Als ich in England bei einer Familie wohnte bat mich die Tochter des Hauses (12 Jahre alt) ihr einen Entschuldigungsbrief zu schreiben,da sie den Unterricht schwänzen wolle .Ich habe das auch gemacht.
Die mussten im Unterricht tatsächlich eine lebende Maus töten und anschliessend aufschneiden und sezieren.Eklig
Und das Mädel hatte schon Tage vorher deswegen schlecht geschlafen.

Die ganze Sache flog dann auch noch auf weil jemand sie gesehen hatte und sie verpfiff.
Damit sie nicht noch mehr Ärger bekam habe ich dann gesagt es wäre meine Idee gewesen.
Die Eltern hätten mich am liebsten rausgeschmissen.da ich aber schon im Vorraus bezahlt hatte
mussten sie mich weiter ertragen der Tochter wurde jeder Kontakt mit mir untersagt.

Daraufhin habe ich sie gleich am Wochenende zu Arsenal London mitgenommen.

Muss man in Deutschland im Biologie Unterricht so etwas auch machen?

 
Koopi


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Verfasst am: 21.10.2005, 15:00


Im Jahre Neunzehn-fuffzig, in Afrika war´n Ferien,
fuhr Abdelkader Zaaf die Tour – der Typ kam aus Algerien.
So trat er dann zur Rundfahrt an, im Lande der Franzosen.
Doch was er dort zustand´gebracht, ging völlig in die Hosen.
In Perpignan Etappenstart, in Nimes Etappenziel,
die Sonne brannte mörderisch, den Meisten war´s zuviel.
Die Hitze dieses Teilabschnitts wird nicht so schnell vergessen,
im Schatten 45 Grad hat damals man gemessen.
Das Feld, es bummelt vor sich hin als wäre es im Schlaf.
Alleine ausgerissen war der Abdelkader Zaaf.
Die Hitze macht ihm wohl nichts aus, das war auch Jedem klar,
weil schließlich unser guter Zaaf doch aus Algerien war.
Sein Vorsprung der betrug schon mehr als eine Viertelstunde,
dem guten Abdelkader Zaaf ward trocken es im Munde.
Er greift vom Tisch eines Cafes zwei Flaschen weißen Wein,
die flößt er sich so schnell es geht, wohl etwas hastig ein.
Der Zaaf, der fuhr in Zick und Zack zugleich auf jeder Seite,
das heißt, er braucht mit seinem Rad die ganze Straßenbreite.
„Mein Vorsprung , der ist groß genug“, tat Abdelkader lachen,
„drum werde ich mal einfach kurz ein kleines Schläfchen machen“.
Er schlief auch rucki-zucki ein, so wie´s bei Trinkern Brauch,
nur wacht er ziemlich langsam auf, da stand er auf dem Schlauch.
Der Zaaf, der sprang sofort auf´s Rad, nur hatte er kein Glück.
Er fuhr statt zum Etappenziel zum Ausgangspunkt zurück.
Es war für Abdelkader Zaaf die ganz,ganz große Wende,
das hieß für ihn genau gesagt, war nun die Tour zu Ende.
Doch ohne dieses Missgeschick, Ihr lieben Leut´, da wär´
der gute Abdelkader Zaaf längst nicht so populär.
Und dieser Abdelkader Zaaf, wär´er noch heut´ auf Erden,
der tät´ beim Radsportweltverband ganz sicher Vorstand werden.
Wer säuft und falsche Richtung fährt und zwischendurch noch pennt,
ist für die heut´ge UCI der beste Präsident.
Gruß Koopi


 
Tatze


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Verfasst am: 21.10.2005, 15:11


Sowas wäre Heute leider nicht mehr möglich, es sei denn die Fahrer würden den Knopf im Ohr einfach wegschmeissen.

 
Fännin


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Verfasst am: 21.10.2005, 17:02





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Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.



_________________


 
Tatze


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Verfasst am: 14.12.2005, 12:00



Olaf Ludwig über:

.Dschamolidin
Abdushaparow

Wir haben uns in beiden Lagern große Duelle geliefert - bei den Amateuren brutal im Sport und distanziert im Privaten, später als Profis nur noch auf der Strecke. Inzwischen lächeln wir über die damalige angespannte Zeit. Über sein Kommen zu meinem Abschiedsrennen habe ich mich sehr gefreut.

 
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