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Tatze
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Olympa 2008
Verfasst am: 19.02.2009, 14:53 |
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Frage an Alex.
Bei Olympia starten doch Pfannenberger und Roregger für Austria.Sind denn die differenzen zwischen den beiden seit der vorletzten Österreichrundfahrt ausgeräumt.
Pfannenberger war doch sehr sauer auf Roregger weil der obwohl im gleichen team eigene Interessen verfolte.
Sind das die beiden einzigen starter für Österreich?
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Alex1981
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 19.02.2009, 15:39 |
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Ich hoffe schon, dass die Differenzen vom letzten Jahr ausgeräumt sind.
Ja, Pfannberger und Rohregger sind die beiden Starter für Österreich. Mehr dürfen nicht starten. Aber gut, die anderen Nationen haben auch nicht viel Plätze bekommen. Deutschland hat ja auch nur fünf Starter beim Straßenrennen.
Das Starterfeld ist mit ca. 125 Fahrern sehr klein.
Pfannberger zählt für mich zu den Mitfavoriten.
Der schwierige Kurs liegt ihm, Eintagesrennen sowieso, seine Ergebnisse heuer bei Eintagesrennen heuer untermauern das - 5., 6. u. 9. Platz bei den drei Ardennenklassikern.
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"It is no use crying over spilt milk"
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kwiedi pantera
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Verfasst am: 20.02.2009, 23:51 |
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Pfanni fährt hoffentlich in die Top 10. Wird aber sicher schwer...
Wieso is eigentlich Kohl nich dabei? Weil so früh nominiert werden musste? Aber eigentlich war doch klar, dass das ein Kurs für Bergfahrer wird.
Ulkig ist die Aufstellung der Kolumbianer. Einer der beiden Starter ist kein Geringerer als Santiago Botero.
Edit: Pfannberger is diese Woche übrigens Dritter des GP Industria & Artigianato - Carnaghese geworden. Allerdings hinter zwei eher weniger namhaften Italienern: Francesco Ginanni und Matteo Montaguti.
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Ex-Kolloss, Ex-kwiedi, Ex-Einkollossaufdemrad 
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Alex1981
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 21.02.2009, 03:39 |
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Pfannberger dürfte wieder in der Form wie im Frühjahr sein, daher sind die Top 10 allemal drinnen.
Die Konkurrenz ist bei Olympia auch nicht so groß, wie bei den Ardennenklassikern - 143 Starter sind genannt, also ca. 50 Starter weniger, als bei den Klassikern.
Und wenn man die Liste genau durchgeht, dann kann man von den 143 Startern 30-35 Fahrer getrost als "Exoten" bezeichnen.
Aber in wenigen Stunden werden wir schon das Ergebnis kennen.
zu Kohl:
Kohl hatte nur das B-Limit für die Olympiaquali erreicht - die Nominierungsentscheidung war ja während der Tour de France gefallen worden, da war sein 3. Gesamtplatz natürlich noch nicht berücksichtigt worden.
Christian Pfannberger erreichte durch die Ergebnisse bei den Ardennenklassikern das A-Limit, genauso wie Rohregger durch dessen Sieg bei der Österreich-Rundfahrt.
Die Entscheidung ist aber nicht gegen Kohl gefallen, sondern Kohl hat während der Tour de France schon von sich aus auf eine Olympia-Teilnahme verzichtet - auch um den Kopf frei für die Tour de France zu haben.
Das nächste Rennen von Kohl wird übrigens die Deutschlandtour sein.
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kwiedi pantera
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 21.02.2009, 12:10 |
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Immerhin, Pfanni hat's probiert. Aber getze gehen diejenigen Favoriten, die sich für den Schlussaufstieg geschont haben.
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Pawelfan
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 21.02.2009, 12:25 |
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Rebellin Sanchez oder A.Schleck?
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Tatze
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 21.02.2009, 13:54 |
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War schon merkwürdig das Verhalten am Schluss von Cancellara,an er hat wenigstens Bronze erreicht.
Silber zum Geburtstag für Rebllin auch nicht schlecht.
na und Sanchez ist ein würdiger Sieger.
Persönlich hätte ich es Andy Schleck gewünscht.
Die beiden Austria fahrer haben sich beachtlich geschlagen sie haben die Zukunft noch vor sich.
Ciolek?? warum fuhr der und nicht Knees.
Erstens kein Kurs für Sprinter und zweitens muss ein so junger Fahrer wie Ciolek da nicht verheizt werden auf dem schwersten Kurs den es bisher gab.
Das finde ich auch für Weltmeisterschaften angebracht einen solchen Kurs zu wählen.
Zuviele Sprinter sind in den letzten 20 Jahren Weltmeister geworden.
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Alex1981
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 21.02.2009, 15:56 |
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Vom Ergebnis her steht Pfannberger fast mit leeren Händen da.
Aber er hat immerhin eine Attacke geritten. Leider hatte er mit seiner Attacke sein ganzes Pulver verschossen - wenig später ging ja die Post ab.
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kwiedi pantera
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Verfasst am: 22.02.2009, 15:02 |
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Jippiee!! Samuel Sanchez hat's gepackt. Echt geil. Der hat endlich seinen ersten richtig großen Sieg eingetütet. Etappen bei der Vuelta und Züri-Metzgete, schön und gut, aber Olympiasieger...das stellt ihn in eine Reihe mit Pascal Richard, Jan Ullrich und Paolo Bettini...
Cancellara dürfte nach dem Auftritt im Finale der unangefochtene Favorit fürs EZF sein. Irre, wie der Rogers und Kolobnev eingeholt hat. Und dann noch Bronze bergan zu ersprinten, Hut ab.
Die Nominierung von Ciolek war das Dümmste, was der BDR seit Jahren gemacht hat. Was soll der an einem Tag, an dem es sieben Erstkategorie-Berge zu erklimmen gilt, denn ausrichten? Selbst Freire und O'Grady waren völlig überfordert. Nicht nur Knees wäre da vorzuziehen gewesen. Ich denke da an Markus Pfoten. Auch Fahrer wie Ronny Scholz oder Seppel lang wären taktisch klüger einzusetzen gewesen.
Und wie wäre es denn mit Andreas Klöden gelaufen? Die deutschen Radfahrer versinken im Mittelmaß. Da waren sie auch vor Ullrich und Zabel. Da kann man auf einen wie Klöden natürlich lächelnd verzichten. Der hätte gestern was ausrichten können und auch im EZF wäre er ein Mann mit mehr Aussichten als Schumacher und Grabsch.
Egal, Sanchez war eh nach Bettini und Valverde mein Wunsch-Sieger :wink:
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Tatze
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Verfasst am: 23.02.2009, 09:33 |
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Ich kann nur meine Bewunderung aussprechen für das was Jeannie Longo noch einmal geleistet hat.
Einmalig
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Der Oberprolla
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Verfasst am: 23.02.2009, 22:06 |
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Cooler Schlusssprint! Die Cooke hat vielleicht gebissen.
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Pawelfan
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 25.02.2009, 14:01 |
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Sieg von Cancellara im EZF. Schumacher 13. und Grabsch 14.Platz...
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The Undertaker
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 25.02.2009, 20:10 |
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Zum Glück Sanchez, zum Glück Cancellara. Und zum Glück ist uns aller Freund "Schumi" untergegangen - ich hab' in der Ferne schon wieder das Gesülze von meinem Freund Holczer gehört, dass man auch ohne verbotene Substanzen die komplette Doper-Gemeinde in zwei Wettbewerben hinter sich lassen kann...
Und zur Nominierung kann ich nur sagen: Klödi hätte auch keinen Top-10-Platz im Zeitfahren geholt, wäre auch nach zwei Runden im Massenstart ausgestiegen und hätte weder wichtige Helferdienste verrichten noch eigene Medaillen-Hoffnungen wecken können............
I'M JUST KIDDING - natürlich wäre Klöden als Mitfavorit (zumindest um Platz zwei) im EZF gestartet, natürlich hätte er spätestens nach Schumachers Ausfall am Samstag die Kapitänsrolle übernommen und natürlich wäre mindestens eine Medaille drin gewesen.
Nun ist es mir absolut Wurst, wie viele und welche Medaillen die deutschen Athleten gewinnen (wenn ich dieses Rumgehampel da auf ARD und ZDF wieder sehe, da steht's mir schon wieder bis hier - aber okay, is schon enorm wichtig, ob "WIR" im Schießen, Reiten, Bowling oder Skat gewinnen - Leute schaltet diese Scheiße ab und macht die Augen auf!!), so wie es mir egal ist, ob Leute wie Schumacher, Voigt oder Grabsch auf Platz 7, 18 oder 35 liegen. Aber der Klödi ist nunmal einer meiner Helden. Vielleicht hab' ich da auch ein bisschen die Brille auf, aber fest steht doch:
Klöden hat keine Tour de France in den Beinen (zumindest nicht in diesem Jahr), gehört schon auf flachen Kursen zu den besten deutschen Zeitfahrern und wäre doch prädestiniert für einen solch hügeligen Kurs. Gut, beim Massenstart wollen wir mal aufm Boden bleiben, aber trotzdem wäre er dort ein hervorragender Helfer gewesen (und dass er das kann, hat er vielleicht schon viel zu häufig bewiesen).
Aber ich verstehe auch die Nomienierungstaktik. Man setzt hier auf die Fahrer, die sich in der Vergangenheit durch publikumsfreundlichen, anti-doping-freundlichen und damit Holczer-freundlichen Sport ausgezeichnet haben. Oder eben Fahrer, die für eine starke deutsche und vor allem SAUBERE Zukunft stehen. Mich wundert's, warum der Gerdemann nicht dabei war, der passt doch auch so schön in dieses Raster. Hätten die Spiele vor zwei Jahren stattgefunden, wären dies die Namen Kessler und Sinkewitz. Aber die sind ja vom Doping-Dämon befallen worden und sollten jetzt als Vogelfreie von der Gesellschaft geächtet und verfolgt werden, nee, ich weiß was Besseres: Schickt sie in die Lager! Hinterher befällt das Böse noch die Neuen, Jungen, Frischen, Deutschen, Sauberen und Reinen...
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Siege wenn du kannst, verliere wenn du musst - doch kapituliere nie!
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Tatze
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 26.02.2009, 08:38 |
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Schade das Longo nicht Bronze gewann.
@Undertaker
Woher willst Du wissen wer die Guten und wer die Bösen sind?
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The Undertaker
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 26.02.2009, 17:48 |
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Schalt' ZDF ein, da wird's dir ausführlich präsentiert...
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Siege wenn du kannst, verliere wenn du musst - doch kapituliere nie!
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kwiedi pantera
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 27.02.2009, 23:25 |
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Der Linus kann ja nix dafür, dass er noch nich erwischt worden is
Im Übrigen wäre der echt einer für das Straßenrennen gewesen. Aber er is leider zu spät in Form gekommen.
Mit Cancellara werde ich nich so recht warm. Seit ich mich für Radsport interessiere, waren die besten Zeitfahrer auch immer starke Rundfahrer. Ausnahmen: Chris Boardman und Laszlo Bodrogi. Jetzt ist ein echter Zeitfahr-Dominator am Werk, der aber nie und nimmer eine große Landesrundfahrt auf dem Podest beenden wird. Und das haben die vorigen Super-Zeitfaher wie Indurain, Rominger, Zülle, Ulle, Lens, Jalabert, Gonchar, Galdeano, Botero, Hamilton usw. alle geschafft. Okay, Ekimov war noch so ne Ausnahme, aber der hat auch nur zweimal wirklich bei langen EZFs geglänzt...
@Bowling: Nicht zu vergessen Synchron-Schach. Haben wir eigentlich jetze im Tontaubenschießen wirklich ne Medaille gewonnen? Wenn ich mir den Traktor draußen aufm Feld so anhöre, wünsche ich mir, dass Weizen-Ernte olympisch wird.
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Tatze
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 28.02.2009, 12:52 |
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kwiedi pantera
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 02.03.2009, 10:34 |
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Getze is Bahnradsport. Haben die Deutschen eigentlich ne echte Gold-Chance? Der britische Vierer is je gefahren wie aus ner anderen Welt. Bei 3:55 liegt jetzt der Weltrekord. Vor acht Jahren haben Bartko und Co, glaube ich, erstmals die 4-Minuten-Grenze unterschritten...
Bradley Wiggins is echt stark. Auf der Straße erfolgreich und auf der Bahn kaum zu schlagen.
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Tatze
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 02.03.2009, 13:50 |
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Deutschland ist doch nicht dabei der Vierer und auch Robert Bartko mussten zu hause bleiben das sie die Olympia Norm nicht erfüllt haben.
Und Fulst hat aufgehört.
Levy ist der einzige der etwas reissen kann.Hat sich von seiner Freundin Anja Mittag(Fussball-nationalspielerin) getrennt und lebt nur noch für den radsport.
Vielleicht können Kluge/Pollack noch im madison was erreichen
Ansonsten GB mit totaler Dominanz
PS
Die haben auch in manchester eine hallenbahn die ganzjährig zur Verfügung steht.
In Berlin gibts ein tolles Velodrom 2x im Jahr für radsport benutzbar sonst ist da peter Maffay und Udo Jürgens und Randfichten gefragt.
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The Undertaker
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 02.03.2009, 17:01 |
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Chris Hoy is der Chef! Aber was ist eigentlich mit dem Theo Bos los? Seit seinem Doppel-WM-Titel 2006, wo er Keirin und Sprint in überragender Manier gewann, geht's stetig bergab. Ein Jahr später hat er "nur" noch den Sprint gewonnen, dieses Jahr ohne WM-Titel und jetzt scheitert der im Viertelfinale, dazu der Sturz im Keirin; ich hoffe, da kommt trotzdem noch was die nächste Zeit. Allerdings muss man aber auch zugestehen, dass der Hoy natürlich allüberragend ist, den schlägt zur Zeit niemand. Schade, dass es das 1000-Meter-Zeitfahren nicht mehr gibt bei Olympia - aber Hauptsache beim Schießen gibt's für jede der 20 Disziplinen 5 Gewichtsklassen, und überall werden Medaillen vergeben...
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Tatze
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 04.03.2009, 16:05 |
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Umgekehrt kann man fragen was ist mit Llaneras los
Jedes jahr Weltmeister und jetzt Olympiasieg.
Bei 6 days schleicht er nur rum.
Und Risi/Marvulli die Dominatoren der 6 days unter ferner liefen
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kwiedi pantera
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 05.03.2009, 00:22 |
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Die Bahn-Disziplinen wurden ja zugunsten von BMX abgeschafft. Naja...da hätte man eher eine Disziplin Bergfahren aufer Straße einführen sollen. Oder ne Olympia-Rundfahrt übner ne Woche
Wann geht eigentlich Cross los???
@Bahn. Hat etwa Toni Tauler auf seine alten Tage noch ne Medaille geholt? Ich las den Namen neulich...
Lustig finde ich auch, dass einer wie der Phelps 30 Goldmedaillen abhamstern kann, weil auch im Schwimmen in jeder Disziplin sieben unterschiedliche Strecken angeboten werden, dazu noch Staffel. Ähnlich sieht's im Turnen aus: Jedes Gerät einzeln, Mehrkampf, Mannschaft. Immerhin könnte man ja bei Olympia auch ein Mannschafts-Zeitfahren einführen. Gut, muss nich sein. Trotzdem. In manchen Bereichen kleistern sie die Athleten förmlich zu mit Edelmetall und abseits davon gibt's eine Chance, und wer nen schlechten Tag hat, schaut in die Röhre.
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Der Oberprolla
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Verfasst am: 05.03.2009, 08:53 |
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Apropos Hamstern: Man könnte doch auch mal ein Mixed-ZF einführen.
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The Undertaker
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 05.03.2009, 17:00 |
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Nur mal so nebenbei: Bis vor Kurzem war ich noch davon überzeugt, dass das olympische BMX eine artistisch-bewertete Sportart sei, á la Turnen oder halt Snowboard im Winter in der Halfpipe. Aber so ein Kram, da fahren die über diese Hubbel im Kreis mit den Kinder-Fahrrädern...
Was ist eigentlich mit diesem Bahn-Mehrkampf? Den hat's doch mal vor ein paar Jahren bei 'ner WM gegeben, meine ich. Also mit allen möglichen Disziplinen, vom 1000-Meter-Zeitfahren über den Sprint zur Verfolgung.
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Tatze
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 05.03.2009, 18:31 |
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kwiedi pantera
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 08.03.2009, 10:48 |
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China und USA haben zusammen gefühlte 200 Goldmedaillen gesammelt. Sind ja auch große Länder mit vielen Leuten drin. Trotzdem komisch, dass die sich so absetzen können. Die Russen sind Schnee von gestern, die Teutschen sowieso und vonne Franzosen kommt auch nich mehr viel. Die Abstände wären aber sicher geringer, wenn nich in manchen Sportarten 30 Disziplinen auf dem Plan stünden. Man nehme mal Turmspringen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, vom ersten bis zum letzten Wettkampftag wurden da Medaillen vergeben. Dreimeter-Brett, Fünf-Meter-Brett, Zehnmeter-Brett (?), Zu zweit, allein, Frau, Mann, zu viert (?). Immerzu gabs Wasserspringen. Apropos Mixed-ZF: Gibt es im Turmspringen am Ende auch eine Mixed-Klasse? Täte mich kaum wundern...
@BMX: Ich wäre jetzt auch davon ausgegangen, dass es sich da um eine Spring-Konkurrenz in der Halfpipe handelt. Das war ein Rennen? Ich habs verpasst, wahrscheinlich hab ich grad Turmspringen geguckt.
War Rhönrad eigentlich schon mal olympisch?
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The Undertaker
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 08.03.2009, 22:27 |
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Genau das ist das Thema:
Eine Medaille im Schießen wird mit einem Olympiasieg beim Marathon gleichgesetzt. Bei allem Respekt vor den vielen Turn- und Wasserspring-Medaillen der Chinesen (und das meine ich ernst; ich bewundere diese Körperbeherrschung, diese akrobatische Klasse, auch wenn's aus meiner Sicht einfach nicht spannend und dramatisch genug ist, aber Turnen, Wasserspringen, Synchronschwimmen, sogar rhythmische Sportgymnastik - für mich unvorstellbar, welche Figuren und Bewegungen Menschen im Stande zu zeigen sind, hab' ich großen Respekt vor); aber einen nicht unbeachtlichen Teil der Ausbeute wurde beispielsweise aus dem Bereich Gewichtheben erzielt - auch hier: Respekt vor der Kraft, aber mal im Ernst: Taktik, Technik, auch Ausdauer, Schnellig- oder Beweglichkeit sind doch da eher weniger gefragt (ich will hier keinem zu nahe treten, aber so sehe ich's nunmal; man könnte stattdessen auch "Traktor-Ziehen" oder "Telefonbuch-Zerreißen" auf den Plan schreiben, da könnte man auch sehen, wer der Stärkste ist). Hinzu kommen hier die 100 Gewichtsklassen und die damit entsprechend weit aufgefecherte Konkurrenz. Zudem kann man vor allem bei einer solch kraftintensiven "Sport"art den Heimvorteil in Sachen Administration und Kontrolle sicherlich besonders gut ausnutzen, wenn klar wird, was ich damit meine.
Einen weiteren Teil machen die Medaillen im Schießen aus. Bei der Ernennung dieser "Sport"art zu einer Olympischen zeigt sich einmal mehr die hier vorherrschenden Willkür.
Und dann kommen natürlich so Nationalsportarten wie Tischtennis und Badminton. Gut, wer's draufhat, der gewinnt halt.
Aber wo liegen denn die Highlights und die sportlich wertvollsten Wettbewerbe? Leichtathletik, Schwimmen, Radsport (vor allem auf der Bahn) und die Mannschaftssportarten fallen mir da zuerst ein. Und da hängen die Chinesen trotz Verbesserung in den letzten Jahren weit zurück.
Hinzu kommt die Tatsache, dass in der öffentlichen Bewertung nichts anderes als ein Olympiasieg zählt. Zweite und dritte Plätze sind hier quasi wertlos. Geht man danach, stehen die USA nämlich auf Platz 1.
Stichwort USA: Die haben ihre Medaillen nämlich vorrangig in den oben aufgeführten "wertvollen" Wettbewerben gewonnen.
Beispiel Spanien: Gold im Tennis-Turnier, Gold beim Straßenrennen, Gold im Punktefahren auf der Bahn, weitere Medaillen im Basket- und Handball sowie beim Hockey.
Oder Australien: Überragende Leistungen im Schwimmbecken, immerhin 4 Medaillen (davon einmal Gold) in der Leichtathletik.
Auch die Läufer-Medaillen von Äthiopien und Jamaika sind deutlich mehr wert als so mancher Seriensieg anderswo.
Oder vor vier Jahren Argentinien, die haben "nur" zwei Goldmedaillen gewonnen, nur wo? Fußball und Basketball.
Da kannst du im Reiten, Schießen und Stemmen alles abräumen - mit einem Sieg in der 4x 100-Meter-Lagenstaffel ist damit meiner Ansicht nach all das übertroffen...
Und so kommen wir zur deutschen Mannschaft: Reiten und Schießen kannste knicken, sowas wie Fechten, Ringen, Judo, na ja, dort zur Weltspitze zu gehören ist wohl auch leichter als z.B. bei einer Massensportart wie Radsport. Abgesehen vom Hockey und Frauenfußball gab's bei den Mannschaftssportarten auch kaum Glanzpunkte.
Was bleibt also? Paddelboot-Fahren, ein Bisschen was bei Radsport, Turnen und Wasserspringen. Richtig viel Wert ist meiner Meinung nach das Doppel-Gold von der Britta Steffen und die Silbermedaille im Tischtennis. Aber das war's! Leichtathletik und Schwimmen indiskutabel, die Mannschaften enttäuschen bzw. bringen das Erwartete und auch dort, wo etwas kam (Rad, Rudern, Turnen) wurde offenbar mehr erwartet.
Wie weiter oben beschrieben; beispielsweise alleine das Weltrekord-Gold vom Great-Britian-Verfolgungs-Vierer stellt große Teile der deutschen Leistungen in den Schatten. Und machen wir uns nichts vor: Deutschland gehört zu den bevölkerungsreichsten und vor allem wirtschaftlich stärksten Staaten der Welt. Das berücksichtigt, lässt die Leistungen noch miserabler aussehen - aber das ist nunmal Tatsache, Deutschland ist längst keine Sportnation (mehr).
Aber ich weiß warum - alle dopen, nur die Deutschen nicht!!...(außer die Pferde)
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Der Oberprolla
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 09.03.2009, 22:36 |
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"Famos" war auch die Goldmedaille im modernen Fünfkampf. Das kann es noch nicht lange geben. Kannte ich nämlich nicht. Schade, dass das DDR-Stützpunktsystem nicht übernommen wurde. Die Einzigen, die das nach 1990 größtenteils weitergeführt hatten, waren die Ruderer/ Kanuten. Alamierend finde ich, dass es mittlerweile auch in Disziplinen wie "Ballern, Abstechen und Paddeln" mächtig knirscht im Gebälk. Schade, dass der Bund immer noch meint, dass das momentane Sportförderniveau ausreicht. Schlechter können wir in DER Olympia-Kernsportart, der LA, nicht mehr werden. Eine Bronze.....könnte besser sein.
Es ist unglaublich, dass wir im Langstreckenlauf nur einen einzigen Athleten gestellt haben, der zudem im Vorlauf ausgeschieden ist. Wo sind die Baumanns, Freigangs, Kallabis, Schumanns, Motschebohns oder Frankes? Kann denn keiner mehr eine 13.10/13.15 Min. oder 7.30 Min. oder 1:45 Min. laufen? Wo sind die Dreckfresser, die im Jahr 20.000 KM runterschruppen, und am Ende beien Deutschen Marathon bei 2:15 Std. über die Ziellinie gehen? Ich rede ja garnicht über Spitzenzeiten, die bei renomierten Straßenläufen über Sieg und Niederlage entscheiden. Nein, über ganz normale Zeiten zwischen 2:12 und 2:15 Std., die bereits ein Waldemar Cierpinski in den 70ern locker lief. Sein Sohn ist mittlerweile der beste Deutsche, aber wo war er? Zuhause, im Juli die Quali nicht gelaufen. Sind wir satt? Brechen zu viele Talente im Alter zwischen 17 und 21 weg, weil irgendwann Beruf und Karriere die erste Geige spielt und Profisport vielen zu waghalsig erscheint? Der Langstreckenbereich ist so traurig. Und der gehört für mich zum Faszinierensten.
Heute habe ich im Radio gehört, dass in einigen Bundesländern, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen usw., Katerstimung herscht, weil natürlich etliche Sport-Stützpunkte hinter den Medaillenerwartungen geblieben sind. Mich würde mal interessieren, was der hiesige Spitzensport den Sparkassen, Volksbanken, Energieversorgern und vor allen Dingen den Ländern und dem Bund jährlich wert ist. Das können nur Peanuts im Vergleich zu vergleichbaren Volkswirtschaften sein, die hier wesentlich mehr investieren. So, wie es möglich sein muss, dass die Politik mehr in Bildung und Familie investiert, muss es auch möglich sein, dass, neben der Breitensportförderung, der Spitzensport massiver unterstützt wird.
Vor lauter Naivität, die Welt würde irgendwann genauso akribisch den Kampf gegen Doping aufnehmen, hat Deutschland sich in eine Sackgasse manövriert und kommt da auch so schnell nicht mehr raus.
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kwiedi pantera
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 10.03.2009, 12:30 |
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Das sehe ich weitgehend auch so. Allerdings sind Ringen und Gewichtheben schon klassische Olympia-Disziplinen. Auch Rudern. Über Kajak, Kanu, Kanadier, Slalom kann man diskutieren. Aber An Rudern, Rinegn und Gewichtheben geht bei Olympia kein Weg vorbei. Außer beim Ringen schaue ich da sogar gern zu. Aber auch da wird doch deutlich, wie es mit dem deutschen Sport bergab geht: Im Ringen haben wir glaube ich nur eine Medaille geholt. Zumindest nur eine Goldene. Früher war das immer ne Bank. Und wenn wir den Gewichtheber aus Österreich nicht heim ins Reich geholt hätten, wären wir da sogar leer ausgegangen. Die Geschichte mit dem Steiner war aber einfach geil. Bleibt Rudern. Da gab's auch längst nich so viel Edelmetall wie noch vor 4-8 Jahren. Nur in noch randsportlicheren Nischen-Disziplinen wie Kajak, da haben wir was geholt.
Irgendwie scheint mir, dass das ausbleiben von LA-Erfolgen gerade im Langstrecken-Bereich eher daher rührt, dass international immer mehr Nationen den Sport ernst nehmen und nicht mehr die Besten von rund einem Dutzend Nationen gegeneinander laufen sondern dass 30 bis 40 Länder versuchen, Top-Läufer zu formen. Wnen da junge Talente merken, dass sie von den Zeiten her zu weit hinter den Spitzensport-Regionen liegen, knicken die ihre Laufbahn eben frühzeitig und gehen geld verdienen. Ist doch heute total in: Nach der Schule möglichst erstmal in die Bank, ne Lehre machen, dass ein Studium nachschieben und dann Filialleiter mit BMW werden. Wozu da um Platz 12 bei einer WM oder bei Olympia laufen, wenn das Training täglich Qualen bedeutet? Insofern sind "wir" wohl tatsächlich satt.
Ich nehme mich da gar nicht aus. Ich kann mir nicht nur nicht vorstellen, wie man die Verrenkungen und Kunststücke der Turner schaffen soll, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich die Schinderei für eine Bahnradsport-Medaille leisten würde, wenn ich das nötige Talent dafür hätte. Dazu bin ich viel zu unkonsequent beim Essen, Trinken, Feiern usw.
Dass die Chinesen in den Top-Sportarten (noch) nicht dominieren wie bei Turnen (was ja an sich auch zum Kern von Olympia gehört) und Schießen, liegt wohl auch daran, dass sich in den großen Sportarten noch alle großen Sportnationen um Spitzenergebnisse bemühen. Ehe China oder Japan eine Fußball-WM gewinnen, vergehen sicher noch mehrere Jahrzehnte. Denn da, wo es viel Geld zu verdienen gibt, sind auch Deutsche, Briten, Amis, Franzecken, Spanier usw. weiter bemüht, dran zu bleiben. Denn eine Fußballer-Karriere, selbst in der 2. Liga, ist doch noch ne Nummer geiler als die Banklehre mit BWL-Sudium und Filialleitung. Und wo steht man als 2. Liga-Tennisspieler? oder 2. Liga-Basketballer? Im Halbprofitum. Kein Vergleich also, deshalb bleibt die Masse von den Sportarten weg. Nur Ausnahme-Talente wie Nowitzki, Schrempf, Bobbele Becker oder Steffi Graf setzen sich durch. Anders in China, wo viele jetzige Topsportler der Randfichtensportarten mit 5 Jahren in Internate gegeben worden sind. Erinnert wirklich an die Kaderschule der DDR. Nur noch nen Tick härter und ausgefeilter. Und Menschen verachtender.
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Ex-Kolloss, Ex-kwiedi, Ex-Einkollossaufdemrad 
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Der Oberprolla
Anmeldedatum: 01.01.1970 Beiträge: 0
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Verfasst am: 12.03.2009, 23:01 |
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Dies Thema "satt sein" muss immmer herhalten, wenn die Erfolge ausbleiben. Sind die USA nicht so satt? Wenn man sich die Amis anschaut, würde ich eher sagen: "Nimmasatt" Ich kann´s auch nicht besser erklären. Dabei waren wir in den 90ern bestimmt nicht satter als heute. Es spielt vieles mit rein. Trotzdem unverständlich, dass es in einem 80 Mio.-Volk keine 1-2 Läufer gibt, die zur erweiterten Weltspitze gehören. Die Masse an Spitzenleistungen, dass manchen die USA vor, sind nicht gleichbedeutend mit einer totalitären Staatsform, in der die Entfaltungsmöglichkeiten begrenzter sind. Die USA buttern u. a. mehr Geld in die Sportförderung. Man sollte hierzulande dazu übergehen den riesigen Flickenteppich an BLZs zusammenzunähen, um gezielter Wissen zu vermitteln und Know-how an weniger Standorten ballen. Da wären wir wieder bei der (DDR-)Stützpunktproblematik. Seit Jahrzehnten kocht jeder LA-Verein mehr oder weniger sein eigenes Süppchen. Erfahrene (Ost-) Sportleiter, Mediziner, Wissenschaftler usw. sind in den Vorruhestand geschickt worden. Was für ein Erfahrungsverlust.
Die Schinderei muss sich irgendwann auszahlen, stimmt. Man darf nur nicht den Fehler begehen und sich die Frage stellen, was gerecht ist und was nicht. Nur, wer das Talent mit der absoluten Passion hat, hält auch bis zum Schluss durch. Der vorrangige Beweggrund für eine Profikarriere sollte die "Leidenschaft" sein. Wer da einknickt, weil er sich unterbezahlt sieht, strandet später inna Bank als Filialleiter. Sportarten wie Fussball, Tennis und Golf setzen jährlich Summen um, wovon ein Radsportler oder Leichtathlet nur träumen kann. Die paar Abräumer der Golden League-Serie" ausgenommen. Bei Nationalsportarten sind die Verhältnismäßigkeiten längst ad absurdum geführt. Ich weiss Golf ist nicht wirklich ein Sport, aber es wird so beworben und die Sponsoren stehen Schlange, weil die Klientel elitäre Snobs sind. Beim Tennis genauso. Alle meinen, dass Tennis längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, aber auch da geht´s immer noch elitär zu.
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