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Pawelfan


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Rad
Verfasst am: 11.09.2004, 17:21


Will mir ein gescheites Rad zulegen !

Ein Rennrad lohnt sich wohl aber nicht, denn ich fahre ja nicht so viel und vor allem halt auch in anderem terrain, also nicht nur auf der straße ! Habt ihr Tipps ? was für Räder habt ihr ?


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Anonymer User


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Verfasst am: 11.09.2004, 17:55


PRINCIPIA eines magenta und eines grün Smile

Fan,kannst du schon ohne Stützräder fahren,traust du dich im Straßenverkehr zwischen Autos und Motos langzugurken,denn wenn nicht,wärest du eine Verkehrsgefährdung :wink:

 
Anonymer User


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Verfasst am: 11.09.2004, 18:13


Fan,wofür brauchst dennn das Rad,um in die Schule und zum Training zu gelangen(weil du eh nie den Lappen krichst)oder um Brötchen zu holen?oder um im Sommer mit deiner Freundin an den Baggersee zu gurken?
oder willst du gar n bissl damit trainieren?

 
Anonymer User


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Verfasst am: 11.09.2004, 20:04


dann würd ich dir zu ner Light Version eines MTBs raten,also es muß ja kein "Vollfederung" haben,sollte aber dennoch nicht so n schweres Koloss sein,also damit kannst auch mal aufn Feldweg ausweichen,würd ich sowieso raten,weils auf der Straße recht chaotisch zugehen kann,und auch so laut ist,ich habs nämlich gern ruhig beim Training,und da sind so kleinere Abstecher durch Wald und Flur recht angenehm

 
Lahme Ente


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Verfasst am: 11.09.2004, 20:32


Also ich hab so ein ganz normales Trekkingrad mit ner Nexave-Schaltung, da kannst du auch prima ohne Teer auf Wald-und Feldwegen oder auch mal ohne Weg fahren. Die MTBs sind für die Ebene blöd, da kommst du überhaupt nicht vorwärts...


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Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech - Talleyrand


 
Anonymer User


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Verfasst am: 11.09.2004, 20:58


Würde auch zu einem Treckingrad raten. da kannst Du gut die reifenbreite (und Profil) variieren. Wenn Du mit 25 mm Reifen fahren kannst (musste den Hendler beim Kauf drauf ansprechen) ist das fast wie ein rennradl. Im Winter kannste im Prinzip dann auch fast richtige Mountainbike.Decken draufziehen. 42 mm ist glaube ich das maximum..oder waren's 37 mm? Auf jeden Fall ziemlich breite Puschen.

Ob es unbedingt eine Nabenschaltung sein soll ist etwas knifflig. Die haben den Vorteil, extrem zuverlessig zu sein und gut zu pflegen. Aber so ne kettenschaltung ist etwas variabler, weilde mehr Genge hast. Bei föachem terrain ist das aber nich nötig. Were mal interessant zu wissen, ob es bei Nabenschlatung auch so ohne Weiteres möglich ist, die Kettenbletter zu wexeln. Das ist nemlich auch so'n Punkt. Ein kreftiger Athlet hat von den Mountainbike/Treckingrad-Übersetzungen schnell die Nase voll. Vorn hat man üblicherweise ein 42er Kettenblatt als Größtes. Sobald man die erste Garnitur rund gefahren hat (so nach 1-2 Jahren, je nachdem, was man bezahlt hat und wie viel man fährt), könnte man dann z.B. ein 46er oder 48er nachrüsten. Hinten dann auch ne etwas kleinere Kassette und man kann es in der Ebene richtig krachen lassen. Ob das bei nabenschaltungen auch so problemlos geht, weiß ich aber nicht. kann schon sein...

Generell fährst du mit Kettler immer gut. Es gibt aber haufenweise andere Marken. Worauf Du achten solltest ist, dass Du beim kauf auf Sachen wie Schutzblech, Beleuchtung und Federgabel hinten verzichtest (kostet nur Geld, brauchste nicht und leider ist vorn schon ne Federgabel...bgeht nich ohne). Dann kanste mehr wert auf Komponenten legen. Die sind beim rad neben dem Rahmen das Wichtige. Der Rahemn sollte ne gute Lackierung haben (Test-Zeitschriften oder Bike lesen). Dann musste gucken wasde willst, beim ersten richtigen rad einen durchschnittlichen rahmen nehmen, das reicht dann. Die Komponeneten sollten hochwertig sein. Das zahlt sich aus. das heißt aber nicht, dass man unbedingt eine komplette Deore-Gruppe braucht. Im übrigen machen auch andere Hersteller gute Schaltungen. Aber Umwerfer/Schaltwerk von Deore schadet nix. Die Armaturen könenn dann auch Alivio sein, das macht nich so wahsinnig viel aus.

Ein gutes Rad dieser Art kann schon für 600-700 Euro erhältlich sein. Immer Lucki-Lucki machen und ein bißchen mitm Hendler quatschen. Und Gaaaaaanz Wichtig: einen fachhendler konsultieren, nieeeeee im Kaufhaus kaufen. Der hendler kann Dir viel besser beim Probieren helfen. Eine Probefahrt von ein paar hundert Metern ist unerlesslich. Bei Karstadt inner driten Etage hat man gewöhnlich nich so viel Platz Wink Der Hendler hat eben auch richtig Ahnung und kann vieles individuell nachjustieren. Im Versandhandel gekauft kann es passieren, das man auf dem rad gar nicht gut sitzen kann. Sitzposition kann man sehr schön ausmessen, aber die realitet ist dann immer ne eigene Geschichte. Außerdem kann ein Fachhendler sowas wie "Service" leitsen. Viele bieten eine kostenlose Inspektion und Nachstellung von Schaltung udn Bremsen an. Wenn man das nicht so drauf hat, ist das ein Grund, für dasselbe rad 50 Euro mehr zu berappen. Echt...ne schlecht eingestellte Schaltung kann ein 1000-Euro-rad zum Eregrnis machen!


Also: Augen auf beim Drahtesel-Kauf...ich betone, dass ich in Sachen radtechnik extremer Purist bin. Ich stehe nicht auf technische Deatils und Feinheiten. Ein Fahrrad sollte zwei reder, ne Kette und Schaltung, Tretlager und Kurbeln und nen Sattel haben. Ach ja..Lenker und Bremse. Wie die aussehen und was die Kosten ist das eine...was man inne Beine hat, was ganz anderes. Ich könnte mit nem 4000-Euro Rad unterwegs sein...mich würde so mancher Rentner mit nem 1980er-Bianchi- noch stehen lassen :wink:

 
Anonymer User


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Verfasst am: 11.09.2004, 22:26


also aufs Schutzblech würd ich freiwillig nicht verzichten,sonst siehste echt beschissen aus,wenn de durch n feuchten Wald fährst Very Happy
und Kiwi,gibts für deine Größen-Gewichtskombination eigentlich noch Reifen,die länger als einen Tag halten und hast du Stahlspeichen,die dich tragen können Wink Wink Wink
wie ist das mit deinem Rahmen,mußte den nach jeder Fahrt zum Richten bringen ,weil er verzogen ist? :)

 
Anonymer User


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Verfasst am: 12.09.2004, 20:28


Na denn such Dir wenigstens einen ordentlichen Mechaniker vor Ort...oder kannst Du alles selbser reparieren? Nach und nach lenrt man das zwar, aber wenn Du noch nie ein richtiges Rad gehabt hast, müsstest Du schon extrem begabt sein, um die Kleinarbeiten gut hinzubekommen...

 
Anonymer User


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Verfasst am: 12.09.2004, 22:09


Irgendwas geht immer kaputt! Und außerdem geht es ja auch um Service-Leistungen. Die Schaltung muss früher oder speter nachgestellt werden, genauso die Bremsen (nutzen sich ja auch ab) und vor allem wirst Du erleben, dass die Speichen nach 100-200 Km nachgezogen werden müssen. Sowas ist eben immer mit im preis, wenn man beim Hendler in der Nehe kauft.

Und wie gesagt, nach einiger Zeit wird die gesamte Antriebsfraktion (Kette, kettenblatt, Rittsel-Kassette) abgenudelt sein und die brauchste dann auch neu. Reifen aufziehen, Bremsklötze wexeln is ja nich so schwer, aber solche technischen Sachen lesst man lieber vom Profi erledigen... :wink:

 
radfanD


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Verfasst am: 25.09.2004, 00:21


für schönes training ein schönes rennrad Very Happy bin zwar schönwetterfahrer aber ab und an das teil hervorzuholen ist 'ne riesen freude
dass es bianchi sein sollte muss ich ja nicht erwähnen :wink:


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wo ist ulle ? Sad(


 
radfanD


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Verfasst am: 25.09.2004, 00:23


ps. kiwi hat recht.. service ist das A + O, händler in der nähe wo immer vorbei kannst ist ein superplan :D


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wo ist ulle ? Sad(


 
Pawelfan


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Verfasst am: 02.10.2004, 21:40


Hab mir jetzt ein Rad gekauft !

LAKES C 200 SE Trekking Cross

Rahmen: Kinesis DB Alu 7005
Gabel: SR Suntour NEX-400
Federweg: 40mm
Schaltwerk: Shimano Deore XT 27 G.
Schalltgriffe: Shimano Deore
Umwerfer: Shimano Deore
Tretkurbel: Shimano Deore
Bremsen: Shimano Deore
Naben: Shimano Deore
Felgen: ZAC 200 28 Zoll
Reifen: 700x38 C, reflex

für 529 €




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Alex1981


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Verfasst am: 02.10.2004, 23:45


Dann ab in die "frische Luft", damit die Kilos heruntergehen... Very Happy :D


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"It is no use crying over spilt milk"


 
Anonymer User


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Verfasst am: 03.10.2004, 00:34


Drum flieg, Adler fliiiieg !!!!!!!!!!!!

Ach nee, das war was anderes.

 
Anonymer User


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Verfasst am: 08.11.2004, 13:13


Hier mal zwei richtig oberprollige Fotos von mir und meiner (Zeit)maschine auf dem Mount Ventoux.......

.....na gut es ist nur der Lauenstein. Der Kolloss hat die Bilder geschossen Wink



 
Lahme Ente


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Verfasst am: 16.11.2004, 15:58


nach einer netten Tour am Sonntag (80km, 1058Höhenmeter) muß ich jetzt einige Tage ohne Rad auskommen - hab schon Entzugserscheinungen und muß mit dem BUS fahren...
Hat doch gestern auf einen Schlag das Hinterrad blockiert, ging zum Glück gerade bergauf. Ich steig ab und was seh ich, die Schaltung hinten ist auseinandergebrochen, der eine Teil hat noch ein paar Speichen zerdeppert - Totalausfall und nach Hause laufen. Die Reparatur dauert mindestens bis Donnerstag und an die Rechnung mag ich noch garnicht denken. Mad Mad Mad :x


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Pawelfan


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Verfasst am: 17.11.2004, 19:42


Mittwoch, 5.April

Heute ganz sch... Schlechtes Wetter, zu kalt (oder zu wenig warm angezogen ?). Dann nach einiger Zeit wollte cih trinken und: Ich hatte die Flacshe noch zu Hause vergessen ! Dann hatte ich keinen Bock mehr und bin wieder zurück ! Wollte mcih auch nicht erkälten.

Heute nur 5 km in einer Viertelstunde !


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Anonymer User


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Verfasst am: 18.11.2004, 07:17


Fan,hast du dich aus deinem "Fan´s Radfahrtagebuch" verkrümelt und schreibst hier dein Protokoll weiter?wer issen das in deinem Avter,du?
Trinkflasche vergessen ist ne schlechte Geschichte,passierte aber seinerzeit(1996) bei der WM !!!!! im Zeitfahren auch Tony Rominger,war auch ne schlechte Geschichte(für ihn..)

 
Anonymer User


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Verfasst am: 18.11.2004, 19:01


---ey Prolla!!!!!!!!!!!!! - super!!!!!!!!!!!!!!!!! Very Happy Evil or Very Mad :wink:

 
Anonymer User


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Verfasst am: 05.10.2005, 23:56


@tatze: warum nur für boom?? versteh´ich nicht - darf ich mich nicht über den anblick eines colnago freuen? Confused tu´ich trotzdem einfach Smile mein rad ist rot und von giant! aber so´n blaues ist wohl auch ganz nett - und dann noch mit nummer! :wink:

 
Koopi


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Verfasst am: 07.10.2005, 15:16


Wunderschöne Geräte!!! Leider scheinen einige der Herren Berufsradfahrer zu glauben, daß man bei diesen Dingern nicht mehr so doll treten muß! Der gute alte Eddy wäre zu seiner besten Zeit mit seiner "alten Gurke" Kreise um diese Patienten gefahren!! Na ja, jetzt kommen bald die Rennen, in denen sich, Rad hin Rad her, die Spreu vom Weizen trennt.
Gruß an alle und frohe Ostern, Koopi

 
Tatze


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Verfasst am: 11.10.2005, 16:51


Ich habe mir Heute dieses Rad gekauft
Ich denke es ist gut oder?



FAHRRAD:
Marke: Bike_Manufaktur
Art: Trekkingrad
RAHMEN:
Material: Aluminium
GABEL:
Bezeichnung: Federgabel
SCHALTUNG, BREMSEN:
Anzahl der Gänge: 8
Schaltwerk: Shimano Nabenschaltung
Umwerfer: Shimano
Tretlager/Kurbel: Shimano
Schalthebel: Shimano
Bremshebel: Shimano
Kassette: Shimano
Kette: Shimano
Bremsen: V-Breakes
LAUFRÄDER:
Größe: 28 Zoll
Felge: stabile Hohlkammerfelgen
AUSSTATTUNG:
Nabendynamo, Federsattelstütze


alter Preis:
€ 899.00
neuer Preis:
€ 599.00

 
Anonymer User


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Verfasst am: 17.10.2005, 13:41


na wenn de dein "dreck im bike" -rad Very Happy für die Stadt nutzen willst isses völlig ausreichend.
Ansonsten hätte ich'n paar Verbesserungsvorschläge, die wohl mit umtauschen losgehen aber ich bewege mich auch meist abseits befestigter Wege. Und als Rennrad taugt es auch nur fürn Sprint wegen der großen Schwungmasse Very Happy [geschätztes Gewicht 15kg Wink ] . Das Wort Aerodynamik wurde aus dem Pflichtenheft dieses Modells frühzeitig gestrichen, dafür isses rückenschonend und man kann entspannt vor der Eisdiele absteigen
 
MasterA


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Verfasst am: 17.10.2005, 20:20


muss nicht sein! Wenn halt z.B. der Sattel zu niedrig ist, und er nichtmehr höher geht, ....... :D

 
Tatze


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Verfasst am: 24.12.2005, 09:43


Sportlexikon
Die mentalen Antriebtäter

Radsport: Binär synchronisierte Fortbewegung auf aufgeblasenem Gummi. Wettkampfregel: «Bei einem Zwischenfall, der die reguläre Durchführung des Rennens im Allgemeinen oder der Etappe im Besonderen beeinflussen kann, kann der Rennleiter entscheiden, dass ein Rennen als nicht gefahren betrachtet wird.» Radsportlegenden: Armstrong, Breu, Indurain, Koblet, Kübler, Longo, Merckx, Ganz.

Der Radrennsport ist etwas für Radikale, für mentale Antriebtäter, für physiologische Extremisten, das heisst für Menschen, die Körper und Geist gern einer Zerreissprobe aussetzen. Schon die Topographie einer durchschnittlichen Tour-de-Suisse-Etappe gleicht der Fieberkurve eines Malariakranken: auf und ab und auf und ab und . . .
Zur Bewältigung der stundenlangen Prüfungen braucht der Radrennfahrer unendlich viel Ausdauer, weshalb er sich vor dem Start kiloweise Kohlenhydrate zuführt. Gleichzeitig sollte er möglichst leicht sein, weil jedes Kilogramm Körpergewicht am Berg seine Siegeschance mindert - wogegen ihm dieselben Kilos im Flachland wieder gelegen kämen, um bei einem Zeitfahren oder einem Sprint die alles entscheidende Wucht zu erzeugen.
Nicht zuletzt wegen dieser inneren Zerrissenheit liest sich die Geschichte des Radrennsports wie eine Historie der Alchimie. Bereits bei den ersten Veloziped-Wettkämpfen in den 1870er Jahren stärkten sich die Fahrer mit allem, was das Reagenzglas hergab. Deutsche Sprinter hantierten zum Frühstück mit Nitroglyzerin, belgische Speichenkünstler lutschten in Äther getränkte Zuckerstücke, umsichtige Trainer verabreichten ihren Schützlingen Kokain-Cocktails, die mit einem Schuss Heroin angereichert waren. Verglichen damit nimmt sich die (von dubiosen Team-Ärzten) kontrollierte Epo-Abgabe unserer Tage wie Schulmedizin aus.
Zum Glück stellen in diesem Dopingsumpf die Schweizer von alters her die löblichsten Ausnahmen. Ferdy Kübler schlürfte auf dem Weg zu seinen zahllosen Triumphen ausschliesslich Zitronentee; die Geheimwaffe Beat Breus war kein Metamphetamin, sondern sein eigenes Mundwerk, mit dem der «Bergfloh» seine grossen Widersacher selbst bei 20 Prozent Steigung in Grund und Boden plapperte; Urs Zimmermann schockierte die Radsportwelt, als er sich ausgerechnet vor der Tour de France zum Vegetarismus bekehrte und die faustdicken Rennfahrer-Steaks durch Rohkost ersetzte.
Übrigens war bereits beim ersten grossen Schweizer Radrennen, der Genfersee-Rundfahrt am 5. Oktober 1879, die Ernährung höher gewichtet worden als der Sieg: Dem Teilnehmerfeld wurde unweit von Vevey mitten im Rennen ein mehrgängiges Diner serviert, worauf sich nur noch vier der neun Gestarteten zur Weiterfahrt entschliessen mochten.
Wie man aus dieser Anekdote ersehen mag, spielt die Gruppendynamik unter Pedaleuren eine bedeutende Rolle. An sich ist der Radsport ja eine Einzeldisziplin, de facto orientiert sich im Rennen aber jeder ständig an seinem Umfeld. Alle paar Momente muss er sich neu entscheiden, ob er die Initiative ergreifen oder ob er auf andere Initiativen reagieren, ob er Tempo machen oder sich einem anderen Tempomacher «anhängen» soll.
Darüber hinaus ist der gewöhnliche Radrennfahrer sogar noch enger, strenger ins Kollektiv seiner Sportgruppe eingebunden, als dies bei Teamsportarten wie Fussball oder Eishockey der Fall ist. Jeder Velorennfahrer hat sich an eine nach dem Herdenprinzip funktionierende Hierarchie zu halten, deren Rigidität an alte Kommunistenregime oder heutige Volksparteien erinnert: An der Spitze hoppelt ein Leithammel, dessen Ambitionen die gesamte Teamstrategie untergeordnet wird, dahinter schuftet die «Parteibasis», auf deren krummen Rücken sich der grosse Boss kurz vor dem Ziel taufrisch emporschwingt, um mit anderen Bossen um Unsterblichkeit zu kämpfen.
Solche «Combats des chefs» sind derart medienwirksam, dass sich zahllose Firmen bedenkenlos mit Millionenbeträgen in diesem ehemaligen Arbeitersport engagieren. Das Spektrum der Sponsoren reicht von der Baubranche (Mapei) über die Nahversorgung (Brioche-La Boulangère) bis zu Institutionen wie Once (spanische Blindenlotterie), Phonak (Schweizer Hörgeräte) oder dem Vatikan, der eine italienisch-polnische Radsportgruppe namens «Amore & Vita» unterhält.

Richard Reich


 
Tatze


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Verfasst am: 17.05.2006, 10:45


Wieder ein neues Buch erschienen



 
Fännin


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Verfasst am: 17.05.2006, 11:26


oh neeee, nicht sone Fotos, das verkrafte ich nicht :cry:


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Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.


 
MasterA


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Verfasst am: 17.05.2006, 11:49


auch wenns sich dumm an hört: es ist bestimmt interessant!



 
Fännin


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Verfasst am: 17.05.2006, 12:46


Hört sich nicht dumm an!
Hab auch gerade überlegt, dieses Foto könnte ich ja zukleben Wink Hauptsache der Sturz von Paris-Roubeaux ist nicht drin, den mag ich gar nicht mehr sehen....


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MasterA


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Verfasst am: 17.05.2006, 12:51


welchen Sturz?

Da sind doch soviele Stürze..... Very Happy


Ist das eigentlich ein "Bilderbuch" oder mehr Text? Wobei ich nicht wüsste, was man dazu schreiben sollte?! Evtl. wo und wann es passiert ist, aber sonst?

 
Tatze


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Verfasst am: 17.05.2006, 17:36


 
Fännin


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Verfasst am: 17.05.2006, 18:01


So issses, da lag er nämlich unten und die anderen radelten drüber weg - und denn stand er erst nicht wieder auf, so war das. Und dann bringt das auch noch das Fernsehen (N24 oder so) zu nachtschlafender Zeit in einer angeblichen lustigen Ohneworte-ecke. :x


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MasterA


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Verfasst am: 17.05.2006, 19:17


sprich, du hasts nicht sehen können, oder du hasts gesehen, konntest aber später deshalb nicht einschlafen? :D

 
Fännin


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Verfasst am: 17.05.2006, 23:32


Fast so, ich hatte Medikamente fürs Einschlafen bekommen, die perfekt gegen das Einschlafen waren und sah eben langweiliges Fernsehen , in der Hoffnung einschlafen zu können und denn
hab ichs gesehen und das Einschlafen
war total vorbei. Crying or Very sad

Wobei ich es live vorm Fernseher ja schon erlitten hatte.


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MasterA


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Verfasst am: 17.05.2006, 23:37


das war wahrscheinlcih dein gesamtes Adrenalien, das da hochgekommen ist, oder? Sad :D

 
Tatze


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Verfasst am: 18.05.2006, 10:29


 
MasterA


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Verfasst am: 18.05.2006, 14:22


nen 12 cm langen Holzsplitter im Rücken?

Da hat er aber glück gehabt, dass er sich nicht innerlich verletzt hat!

 
Tatze


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Verfasst am: 18.05.2006, 16:27


Vor allem hatte Bartko garnicht bemerkt das der Splitter im Rücken steckte

 
MasterA


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Verfasst am: 18.05.2006, 16:33


na gott sei dank! Müssen ja üble schmerzen sein, wenn der richtig tief drine steckt!

 
Tatze


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Verfasst am: 18.05.2006, 16:46


 
Tatze


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Verfasst am: 17.07.2006, 19:42


Master fährt jetzt auch Rennen ?



 
MasterA


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Verfasst am: 17.07.2006, 22:13


he, mein Bauchpflatscher sieht mal noch deutlich eleganter aus! Crying or Very sad :)

 
MasterA


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Verfasst am: 04.07.2007, 00:06


was haltet ihr von folgendem Rad in Sachen Preis-Leistungsverhältnis?


HIER

 
kwiedi pantera


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Verfasst am: 06.07.2007, 23:45


Sieht ja ganz schick aus...hab aber keinen Preis gefunden. Außerdem isses angeblich nich auf Lager...


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Ex-Kolloss, Ex-kwiedi, Ex-Einkollossaufdemrad Wink


 
Tatze


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Verfasst am: 07.07.2007, 10:32



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MasterA


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Verfasst am: 07.07.2007, 14:22



Ich werde mir jetzt vermutlich doch dieses Rad hier für 999€ kaufen. Smile

Ist immerhin mit Cannondale auch ein bekannter Hersteller und hat bei Liquigas dieses Jahr Bianchi abgelöst. Zudem gab es das Bianchi nur noch in Rahmengröße 59 und bei einer Größe von 186 cm und dem ein oder anderen Wachstumszentimeter ist das doch relativ knapp. :wink:

 
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